Wolfenbüttel

Heimatforscher besucht Sickter Heimatchronikfotograf


Günter Künne (stehend) zeigt Adalbert Kursatzky seine ausgedruckten Unterlagen. Foto: Privat
Günter Künne (stehend) zeigt Adalbert Kursatzky seine ausgedruckten Unterlagen. Foto: Privat Foto: Privat

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21.03.2016




Sickte/Salzdahlum. Im Nachfolgenden Bericht von Dieter Lorenz, Altbürgermeister Sickte, wird ein Treffen zwischen dem Sickter Heimatchronikfotografen Günter Künne, Dieter Lorenz und dem Heimatforscher Adalbert Klursatzky beschrieben. Diesen Bericht veröffentlicht regionalHeute.de unkommentiert und ungekürzt.



"Herr Lorenz, ich brauche mal ihre Hilfe", meldete sich, der Salzdahlumer Hoby Heimatforscher Adalbert Klursatzky beim Sickte Altbürgermeister. "Wer kann mir etwas sagen, wie 1945 die Amerikaner von Sicktern aufgehalten wurden bevor sie nach Salzdahlum kamen?" Dieter Lorenz' Antwort: "Wenn bei uns in Sickte jemand etwas weiß und vielleicht auch ein Foto hat, dann ist das unser Sickter Heimatchronikfotograf Günter Künne." Schnell war ein Termin vereinbart und so kamen Dieter Lorenz und Adalbert Kursatzky in Günter Künnes Fotoarchiv. In einem ersten Gespräch stellten Kursatzky und Künne fest, dass sie beide in ihren Orten gleiche, ehrenamtliche, Hobby´s haben. Zur Frage des Salzdahlumers, nach dem 11. April 1945, war ein Blick in die Chronik "1100 Jahre Sickte" gut. Da ist zu lesen: "...am 11.4.1945 wurde Wolfenbüttel um 12.30 Uhr kampflos den amerikanischen Truppen übergeben....Salzdahlum wurde gegen Abend besetzt. Es gab einen kurzen Schußwechsel. Bei der Zuckerfabrik befand sich ein deutsches "Widerstandsnest" bestückt mit Panzerabwehrgeschützen." Mehr war nicht zu finden. Der damals 16-jährige Künne war an diesen Tagen im Harz eingesetzt. Von späteren Erzählungen war ihm über Einzelheiten beim Einmarsch der Amerikaner in Salzdahlum und Sickte nichts bekannt. Man ging auch die mehreren hundert Fotos durch, die Künne in zwei Großausstellungen im Sickter Herrenhaus gezeigt hatte. Was Kursatzky suchte, fand man nicht. Darum geht die Bitte an die Bevölkerung, sollten beim Durchsehen alter Unterlagen etwas von damals gefunden werden, dann bitte Günter Künne (05305-1438) anrufen.



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