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Gifhorn: 420 Kilometer Kreisstraßen sollen von Müll befreit werden



Gifhorn

420 Kilometer Kreisstraßen sollen von Müll befreit werden

Seit Mitte März haben die beiden Kreisstraßenmeistereien in Meine und in Knesebeck damit begonnen gezielt den Müll einzusammeln.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Gifhorn. Der Landkreis Gifhorn macht sich stark für einen sauberen Landkreis. Dazu ruft die Kreisverwaltung regelmäßig zu Aktionen auf und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im ständigen Einsatz für ein sauberes Erscheinungsbild entlang der Kreisstraßen. In diesem Jahr ist die Arbeit der Kreisverwaltung umso wichtiger. Entlang des 420 Kilometer umfassenden Kreisstraßennetzes haben daher seit Mitte März die beiden Kreisstraßenmeistereien in Meine und in Knesebeck damit begonnen, gezielt den Müll einzusammeln. Dieses soll vor allem vor dem Beginn der Mäharbeiten erfolgen, um ansonsten durch das Mähen möglicherweise entstehende Abfallreste zu vermeiden. Dies teilt der Landkreis Gifhorn mit.



„Denn leider mussten wir den Aktionstag sauberer Landkreis, der bereits eine liebgewonnene Tradition von mir und vielen Bürgerinnen und Bürgern geworden ist, dieses Jahr absagen. Grund dafür sind die aktuellen Corona-Beschränkungen, die es nicht zulassen, dass sich viele Menschen versammeln. Um dennoch die vielen Tonnen Müll, die sonst von freiwilligen Helferinnen und Helfern aufgesammelt wurden, zu beseitigen, packen unsere Kreisstraßenmeistereien mit an“, verkündet Landrat Dr. Andreas Ebel.

Über diese aktuelle Aktion hinaus würden die Mitarbeitenden der beiden Kreisstraßenmeistereien generell darauf achten, den anfallenden Müll an den Kreisstraßen zu beseitigen. Während der routinemäßig durchgeführten, wöchentlichen Kontrollfahrten schauen die Streckenfahrer, ob sich Abfälle im Seitenraum der Kreisstraßen befinden. Die Entsorgung werde dann im Einzelfall veranlasst.

„Ein sauberer öffentlicher Raum entlang unserer Kreisstraßen ist für mich ein wichtiges Signal für den Umweltschutz“, so Landrat Dr. Andreas Ebel. „Daher bin ich den Mitarbeitenden der beiden Kreisstraßenmeistereien für ihr Engagement sehr dankbar. Gleichzeitig appelliere ich an die Bürgerinnen und Bürger, Abfall nicht im öffentlichen Straßenraum, sondern über den privaten Hausmüll zu entsorgen. Dieses ist eine einfache und nachhaltige Möglichkeit, zu einer sauberen Umwelt beizutragen.“


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