ADAC-Bilanz: Längster Stau Niedersachsens war auf der A2

Laut ADAC verzeichnete eine Autobahn in der Regionim vergangenen Jahr den zeitlich längsten Stau in ganz Niedersachsen.

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Symbolfoto. | Foto: Pixabay

Region. Im Jahr 2025 gab es laut der ADAC Staubilanz etwas weniger Staus auf Niedersachsens Autobahnen und auch die Gesamtlänge der Staus nahm im Vergleich zum Vorjahr ab. Der zeitlich längste Stau des gesamten Jahres ereignete sich im vergangenen Jahr auf einer Autobahn in der Region.



Laut ADAC ist damit der Stau im Juli 2025 auf der A2 zwischen Braunschweig-Nord und Peine gemeint. Dieser Stau dauerte 23 Stunden und war 15 Kilometer lang. Ursache für solch extreme Verzögerungen sind meist Vollsperrungen infolge schwerer Unfälle. Insgesamt verzeichnete die A2 im Jahresverlauf 5.275 Staus und 19.260 Staukilometer, was sie zu einer der am stärksten belasteten Routen in Niedersachsen macht.

Weniger Staus, längere Wartezeiten


Laut der aktuellen ADAC Staubilanz stauten sich die Fahrzeuge landesweit auf insgesamt 76.460 Kilometern, was einen Rückgang von 4.340 Kilometern gegenüber dem Jahr 2024 bedeutet. Die Anzahl der Staus verringerte sich auf 34.690, das sind 3.622 weniger als im Vorjahr. Die Wartezeit erhöhte sich jedoch auf 37.570 Stunden, was 1.332 Stunden mehr verlorene Zeit als 2024 bedeutet.

Ursachen und zeitliche Schwerpunkte


Baustellen blieben die Hauptursache für Staus. Besonders betroffen waren die Monate Mai, Juni, August, September und Oktober. Im Juni wurden 3.607 Staus mit einer Gesamtdauer von 3.837 Stunden und einer Länge von 8.345 Kilometern verzeichnet. Damit war der Juni der staureichste Monat des Jahres 2025 auf niedersächsischen Autobahnen. Das hohe Verkehrsaufkommen, insbesondere während der Ferienzeiten und rund um Feiertage, verursachte einen Großteil der Staus.

Weitere Brennpunkte und Rekordwerte


Besondere Stauschwerpunkte und weitere Rekorde Neben der A2 im Raum Braunschweig waren weitere Schwerpunkte auf der A7 zu verzeichnen, beispielsweise im Bereich des Horster Dreiecks sowie am Elbtunnel. Durch parallele Bauarbeiten an den Neuen Elbbrücken, am Horster Dreieck sowie am Elbtunnel kam der Verkehr teilweise zum Erliegen. Auch der Abschnitt zwischen Hannover und Hamburg war aufgrund sehr hohen Verkehrsaufkommens und der dortigen Baustellen stark staubelastet. Der ADAC geht davon aus, dass es in diesem Bereich auch 2026 zu vielen Staus kommen wird.

Der längste Einzelstau nach Kilometern ereignete sich am 19. Juni 2025 auf der A1 zwischen Vechta und Uphusen/Bremen-Mahndorf. Der Stau erstreckte sich über 36 Kilometer und dauerte mehr als 11 Stunden. Die staureichsten Tage wurden während des Himmelfahrtswochenendes verzeichnet. Am 28. Mai 2025 gab es 231 Staus mit 268 Staustunden und einer Gesamtlänge von 604 Kilometern. Ähnliche Belastungen waren am Pfingstwochenende zu beobachten, bedingt durch den Reiseverkehr in Richtung Küste.

Die staureichsten Autobahnen in Niedersachsen


Die A7 verzeichnete 5.849 Staus mit einer Gesamtlänge von 18.475 Kilometern. Die Langzeitbaustellen auf dieser Strecke erforderten viel Geduld. Die A1, die in den vergangenen Jahren besonders stauanfällig war, zeigte sich 2025 etwas entlastet. Maßgeblich dafür war der Abschluss mehrerer Bauabschnitte. Insgesamt wurden auf dieser Strecke rund 600 Staukilometer weniger als im Vorjahr gezählt.

Ausblick für das Jahr 2026


Die Fortschritte auf den großen Autobahnbaustellen haben in diesem Jahr spürbar zur Entlastung beigetragen. Für das Jahr 2026 erwartet der ADAC eine moderate Zunahme des Verkehrsaufkommens. Auch die dringend erforderlichen umfangreichen Baumaßnahmen zur Modernisierung hunderter maroder Autobahnbrücken werden zusätzlich Behinderungen verursachen. Gleichzeitig sind sie jedoch alternativlos, um das Autobahnnetz zukunftsfit zu machen.

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