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Ärztin aus Australien besuchte Fortbildung in der Harzklinik



Goslar

Ärztin aus Australien besuchte Fortbildung in der Harzklinik


Ärztin Dr. Deliah Mahne (li.) mit Harzkliniken-Chefärztin Dr. Ulrike Cretan. Foto: Asklepios Harzkliniken
Ärztin Dr. Deliah Mahne (li.) mit Harzkliniken-Chefärztin Dr. Ulrike Cretan. Foto: Asklepios Harzkliniken Foto: privat

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Goslar. Dr. Deliah Mahne, 45, ist Ärztin mit deutschen Wurzeln, lebt seit vielen Jahren in Australien – und nahm jetzt an einer Fortbildung in der Asklepios Harzklinik Goslar teil, rund 14.000 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt. Das berichtet die Asklepios Harzkliniken GmbH.



Eine ungewöhnliche Teilnehmerin, mit einer nicht ganz alltäglichen Geschichte. Denn: Normalerweise stammen die Ärztinnen und Ärzte der Fortbildungsveranstaltung „Update Notfallmedizin“, die Dr. (medic/UMF Bukarest) Ulrike Cretan, Chefärztin der Rettungsstelle und interdisziplinären Intensivstation der Asklepios Harzkliniken, regelmäßig für Kolleginnen und Kollegen anderer Fachrichtungen anbietet, aus der näheren Umgebung und nicht gerade vom anderen Ende der Welt.

Das Sekretariat von Dr. Cretan staunte, als sich per E-Mail ausgerechnet eine Ärztin aus Australien für die Fortbildung anmeldete. Wie es dazu kam? Eine interessante Story: Die Großeltern von Dr. Mahne stammen aus Norddeutschland, wanderten eines Tages nach Namibia aus. Deliah Mahne ist dort geboren, wuchs dort auf und lernte Deutsch bei ihren Eltern sowie in der Schule. „Nach der Schule habe ich mich entschieden, Medizin in Südafrika zu studieren. Viele meiner Klassenkameraden allerdings sind nach Deutschland zurückgekommen, um sich dort weiterzubilden.“


Acht Jahre arbeitete sie im Bereich „Allgemein und Tropenmedizin“ in Afrika, seit 2006 lebt die Ärztin mit ihrer Familie in Australien, mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern (10 und 11 Jahre alt). „Ich arbeite dort als Allgemeinmedizinerin in Adelaide und bin auch in einem naheliegenden Dorf in der Unfallstation tätig. Rund viermal im Jahr arbeite ich im Outback in entfernt gelegenen Dörfern, wo es weniger Ressourcen gibt, vor allem kein tertiäres, Maximalversorger-Krankenhaus.“

Zurück zu den Wurzeln


Zurück zu ihren Wurzeln zog es Dr. Mahne jetzt für kurze Zeit nach Deutschland. Derzeit besucht sie einen Teil ihrer Familie und Freunde in der Nähe von Göttingen. „Wir wollten einfach mal wieder ein richtig kaltes Weihnachtsfest feiern“, sagt die Ärztin. Dann stieß sie auf die Fortbildungsveranstaltung in der Harzklinik. Durch Zufall: „Ich bin sehr international. Wenn ich irgendwo hinreise, versuche mich jeweils in den Ländern auch medizinisch fortzubilden. Beim Stöbern im Internet habe ich die Fortbildung in der Harzklinik gefunden.“ Ihr Fazit jetzt: „Ich hatte einen lehrreichen Tag bei der Fortbildung und könnte diese auf jeden Fall allen Ärzten empfehlen.“ Im Januar geht es wieder zurück, nach Australien.


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