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AfD kritisiert kurze Offenlage der Windpark-Pläne


Gunnar Scherf
Vorsitzender der AfD-Fraktion im Regionalverband. Foto: Archiv
Gunnar Scherf Vorsitzender der AfD-Fraktion im Regionalverband. Foto: Archiv

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12.08.2018

Region. Uns erreichte eine Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Regionalverband zur dritten Offenlage der Planung der Windenergie Vorrangflächen. Wir veröffentlichen diese ungekürzt und unkommentiert.



"2011 also vorsieben Jahren hat man mit der Bekanntgabe der Planungsabsichten begonnen. Heute nachsieben Jahren ist die Planung noch immer nicht abgeschlossen. Der Widerstand in der Bevölkerung ist stark angewachsen. Die heutigen Windräder sind im Vergleich zu denen vorsieben Jahren riesige Monster geworden. Die negativen Auswirkungen: Schlagschatten, Infraschall, Zerstörung des Landschaftsbilds, ungeklärte Entsorgung.

Der TÜV sieht tickende Zeitbomben, wie kürzlich in der Welt zu lesen war. Durch splitternden Windkraftflügel wird der Boden großflächig verseucht und Tiere und Menschen gefährdet. Die erzeugte Energie selbst muss, da Speichermöglichkeiten fehlen, zum Teil zu einem negativen Preis verkauft werden. Selbst Gründungsmitglieder der Grünen sind inzwischen Gegner des Ausbaus der Windkraft, wie vor einigen Monaten in Clausthal-Zellerfeld zu hören war. Zitat Schily: “Massive Verluste in der Vogelwelt, enormer Flächenverbrauch und Zerstörung von historisch gewachsenen Kulturlandschaften” sei ihre Folge.

Einige wenige machen Gewinne und der gewöhnliche Bürger hat wie üblich das Nachsehen und muss mit den negativen Folgen wie einem massiven Wertverlust seines Hauses leben, für das er sein Leben lang gearbeitet hat.

Die Forderungen der AfD sind:

  • Keine Anlagen in Wäldern und Schutzgebieten.

  • Keine Vorrangflächen für Windenergieanlagen ohne Zustimmung der betroffenen Bürger.

  • Der Mindestabstand von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung muss das zehnfache der Gesamthöhe betragen.


Der Regionalverband scheint die Planung der Vorrangflächen mit aller Macht kurzfristig abschließen zu wollen, da der Änderungsantrag der AfD-Fraktion auf eine unverkürzte dritte Offenlage voneinem Monat stattzwei Wochen abgelehnt wurde. Es ist völlig unverständlich weshalb es nun nachsieben Jahren darauf ankommen soll, wenige Wochen eher fertig zu werden.


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