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Nach G20: AfD will feierlichen Empfang für Wolfenbütteler Polizei

von Anke Donner


Die AfD Kreistagsfraktion möchte, dass die Polizisten aus Wolfenbüttel, die beim G20-Gipfel im Einsatz waren, im Kreistag empfangen werden. Symbolfoto: Anke Donner
Die AfD Kreistagsfraktion möchte, dass die Polizisten aus Wolfenbüttel, die beim G20-Gipfel im Einsatz waren, im Kreistag empfangen werden. Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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01.08.2017

Wolfenbüttel. Die AfD-Kreistagsfraktion will im Kreistag beantragen, dass die am G-20-Gipfel in Hamburg beteiligten Beamten der Wolfenbütteler Polizei zu einem feierlichen Empfang im Sitzungssaal des Kreistages gebeten werden.



Der AfD-Kreistagsabgeordnete Klaus-Dieter Heid erklärt den Antrag seiner Fraktion folgendermaßen:
"Die Ausschreitungen vor und während des Gipfels, der sich diese tapferen Frauen und Männer stellen mussten, stellten eine außergewöhnliche Herausforderung, verbunden mit höchsten Gesundheitsrisiken, dar. Auch die Familien der eingesetzten Beamtinnen und Beamten waren psychischen Belastungen ausgesetzt, denn wie die erschreckenden Bilder der Ausschreitungen zeigen, kann nur von Glück im Unglück gesprochen werden, dass es keine Toten während der Krawalle gab.

Es ist folglich selbstverständlich, dass sich der Kreistag auch im Namen aller Wolfenbütteler Bürgerinnen und Bürger für den Mut der Polizistinnen und Polizisten bedankt und diesen Dank durch eine Feierstunde zum Ausdruck bringt.

Die AfD-Fraktion im Kreistag regt an, dass Frau Landrätin Steinbrügge als besonderes Dankeschön im Rahmen dieser Feier allen betroffenen Beamtinnen und Beamten ein Präsent überreicht und auch alle Mitglieder des Kreistages ihre Dankbarkeit so zum Ausdruck bringen können."

Etwa 20 Polizisten aus Wolfenbüttel waren fünf Tage in Hamburg im Einsatz und waren auch wohlbehalten aus Hamburg zurückgekehrt.

Kein Statement ohne offizielle Anfrage


Die Pressestelle des Landkreises erklärte auf Nachfrage von regionalHeute.de, dass man derzeit kein Statement zu der Idee der AfD abgeben möchte. Zum einen sei die Landrätin noch immer mit der Aufarbeitung des Hochwassers beschäftigt, zum anderen wolle man ohnehin erst eine offizielle Stellungnahme abgeben, wenn es auch einen offiziellen Antrag der AfD gibt, teilte Landkreis-Sprecher André Wilhelm mit.


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