Wolfenbüttel

AG Altstadt Wolfenbüttel lädt zur „Vier-Schanzen-Tournee“


AG Altstadt Wolfenbüttel führt die „Vier-Schanzen-Tournee“  am Samstag, den 23. Juli 2016 durch – Start um 14 Uhr im Festungsmuseum an der Feuerwache mit eigenen Fahrrädern – Anmeldung ist nicht erforderlich. Foto: Privat (Tour im Jahr 2014)
AG Altstadt Wolfenbüttel führt die „Vier-Schanzen-Tournee“ am Samstag, den 23. Juli 2016 durch – Start um 14 Uhr im Festungsmuseum an der Feuerwache mit eigenen Fahrrädern – Anmeldung ist nicht erforderlich. Foto: Privat (Tour im Jahr 2014) Foto: pRIVAT

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15.07.2016


Wolfenbüttel. Die alljährlich durchgeführten „Vier-Schanzen-Tourneen“ der Aktionsgemeinschaft Altstadt Wolfenbüttel erfreuen sich großer Beliebtheit. Bekanntlich geht es dabei nicht um einen Skisprung-Wettbewerb, sondern – mitten im Sommer – um eine Fahrt mit dem eigenen Fahrrad rings um die einstige welfische Festung Wolfenbüttels. Angesteuert werden vier der im 30- und 7-jährigen Krieg angelegten Verteidigungs-Schanzwerke weit vor den Festungsmauern und Gräben.

Tour-Moderator Dieter Kertscher als Fachmann für die Festungsgeschichte in Wolfenbüttel führt seither mindestens einmal pro Jahr diese Entdeckungstour durch. Gefahren wird mit dem eigenen Fahrrad (nicht wie 2014 mit dem Oldtimer-Bus), gestartet wird im Festungsmuseum in der neuen Feuerwache (Ecke Dr. Heinrich Jasper Straße/ Friedrich Ebert Straße) um 14:00 Uhr, das bei dieser Gelegenheit auch gleich besichtigt werden kann. Bitte von Sophienstraße zum Parkplatz hinter dem Gebäude der Feuerwache kommen.


Die Waldauer Schanze existiert auf einer schwedischen Karte und als tolles Luftbild aus dem Jahr 2003. Foto: pRIVAT



Ziele der Rundfahrt sind die „Weiße Schanze“, die „Waldauer Schanze“ auf der Kuppe vor dem Oderwald, beide im Westen der Stadt Wolfenbüttel gelegen, die „Weinberg Schanze“ und die „Schweden Schanze“, beide nördlich des Siedlungsgebietes Wolfenbüttels zwischen Okerfluss und Lechlumer Holz zu finden. An der nicht zu betretenden „Schützen Schanze“ wird entlang geradelt. Die liegt in Verlängerung der Schießbahnen des Schützenhauses zwischen dem Kleingartengbiet Katzenmeer und der Ringstraße und ist mit mehr als acht Meter hohen Erdaufwürfen mit das Voluminöseste, was aus der Zeit des 17. und 18. Jahrhunderts an Schanzen übrig geblieben ist.


Abschließend Fahrt zum „Schweden-Damm“


Abschluss der „Vier-Schanzen-Tournee“ ist auch in diesem Jahr der „Schwedendamm“, mit dem Wolfenbüttel 1627 und 1641 unter Wasser gesetzt worden ist. Was an Erdwälle davon rechts und links der Oker bis heute noch erhalten geblieben ist, wird Tour-Moderator Dieter Kertscher vor Ort zeigen, und natürlich die ganzen Geschichten dazu erzählen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer da ist und eine kleine Spende in Höhe von 3,- Euro in die Kasse des Festungskreises der Aktionsgemeinschaft Altstadt Wolfenbüttel e. V. leistet, ist herzlich willkommen. Ein Gelände-gängiges Fahrrad ist Pflicht, wetterangemessene Kleidung zu empfehlen. Die Tour wird etwa 2 ½ Stunden dauern.


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