AKK gegen öffentliche "Bewerbungsreden" für Bundespräsidentenamt

Die Vorsitzende der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, Annegret Kramp-Karrenbauer, ist "zutiefst verärgert" über die jüngste öffentliche Debatte über eine mögliche erste Bundespräsidentin "Ich muss ganz ehrlich sagen, diese Debatte, die wir in den letzten Wochen führen, ärgert mich zutiefst", sagte sie dem Fernsehsender "Welt".

von


Annegret Kramp-Karrenbauer am 20.02.2026
Annegret Kramp-Karrenbauer am 20.02.2026 | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Berlin. Die Vorsitzende der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, Annegret Kramp-Karrenbauer, ist "zutiefst verärgert" über die jüngste öffentliche Debatte über eine mögliche erste Bundespräsidentin


"Ich muss ganz ehrlich sagen, diese Debatte, die wir in den letzten Wochen führen, ärgert mich zutiefst", sagte sie dem Fernsehsender "Welt". Es gehe hier um das höchste deutsche Staatsamt und man führe sich auf wie in einem "Teppich-Bazaar". Und deswegen sei das keine Debatte, die man öffentlich führe - "und schon gar keine Bewerbungsreden irgendwo hält", so die frühere CDU-Chefin. "Ich finde, das Amt hat Würde - und diese Würde muss gewahrt werden."

Kramp-Karrenbauer wird selbst zum erweiterten Kandidatinnenkreis für die Bundespräsidentenwahl im kommenden Jahr gezählt.

Themen zu diesem Artikel


CDU