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Alle Corona-Patienten aus den Niederlanden wieder zu Hause

Auch die letzte Patientin aus den Niederlanden, die von den Asklepios Kliniken Schildautal übernommen wurde, ist nun wieder in ihrer Heimat.

Die Patientin wurde mit dem Hubschrauber zurück nach Zwolle geflogen.
Die Patientin wurde mit dem Hubschrauber zurück nach Zwolle geflogen. Foto: Asklepios

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13.05.2020

Seesen. Der zweite Patient aus den Niederlanden ist nun auch wieder in der Heimat: Die 49 Jahre alte Frau, eine von zwei vor rund vier Wochen in den Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen eingelieferten schwer an COVID-19 erkrankten, beatmungspflichtigen Patienten aus Zwolle/Niederlande, wurde am gestrigen Dienstag im Rettungshubschrauber dorthin zurückgebracht. Auch sie ist auf dem Weg der Besserung, wird aber zunächst noch in Zwolle im Krankenhaus weiter auf einer Normalstation behandelt. Damit sind alle vier einst aus Zwolle/Niederlande übernommenen, damals schwerkranken Corona-Patienten, die in den Asklepios Kliniken in Seesen und Goslar untergebracht wurden, nach erfolgreicher Behandlung wieder zurückgekehrt. Dies berichten die Asklepios Harzkliniken in einer Pressemitteilung.


Vergangene Woche sei der erste aus den Niederlanden von der Seesener Klinik übernommene Patient, ein 71-jähriger Mann, ebenfalls wieder in die Niederlande gebracht worden, er hat Corona ebenfalls gut überstanden (regionalHeute.de berichtete). Auch aus der Asklepios Harzklinik in Goslar seien unlängst bereits zwei Niederländer aus Zwolle, die an Covid-19 schwer erkrankt und übernommen worden waren, dorthin zurückverlegt worden (regionalHeute.de berichtete) – in Zwolle gäbe es jetzt wieder freie Krankenhausbetten-Kapazitäten. Damit seien nun alle vier einst aus Zwolle von den Asklepios Kliniken in der Region Harz betreuten niederländischen Covid-19-Patienten nach erfolgreicher Behandlung wieder zurück.

Die Patientin, die jetzt wieder in die Niederlande geflogen wurde, ist Mutter zweier Kinder. „Sie freut sich, nach so langer Zeit ihren Ehemann und ihre Kinder wiedersehen zu können, und wir freuen uns alle mit ihr“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Ashham Mansur, Facharzt für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, und Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Die niederländischen Ärzte teilten ihm unterdessen mit, dass das aufgrund der Corona-Krise derzeit in den Niederlanden in den Kliniken bestehende Besuchsverbot dort aufgehoben sei. Dr. Mansur: „Der Zustand war bei beiden Patienten äußerst kritisch, als wir sie übernommen haben, es macht uns glücklich, dass beide sich nun wieder so gut erholt haben.“

Das Gesundheitssystem in Deutschland sei weiter stabil und könne, solange freie Ressourcen bestehen, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten Hilfe anbieten. Die privaten Klinikbetreiber übernehmen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie eine zentrale Rolle und setzen dabei – wie alle anderen Krankenhausträger auch – auf die richtige Unterstützung der Bundesregierung und der jeweiligen Landesregierungen in der Corona-Krise, um alle Patienten bestmöglich versorgen zu können.


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