Alles neu macht der Mai: Das ändert sich im Wonnemonat

Mit dem Beginn des neuen Monats kommen auch wieder einige Änderungen auf die Menschen zu.

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Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: regionalHeute.de

Region. Zum Monatswechsel treten wieder einige Änderungen in Kraft. Welche das sind, zeigt regionalHeute.de.



Frischgebackene Eltern können sich freuen: Ab dem 15. Mai werden die Untersuchungen beim Neugeborenen-Screening zur Früherkennung angeborener Krankheiten ausgeweitet. Zukünftig wird auch untersucht, ob es Anzeichen für einen Vitamin-B12-Mangel sowie für die Stoffwechselerkrankungen Homocystinurie, Propionazidämie und Methylmalonazidurie gibt. Zwar sind diese Erkrankungen relativ selten, können unbehandelt jedoch schwere körperliche und geistige Entwicklungsstörungen auslösen.

E-Auto-Portal startet


Autobesitzer, die eine Förderung für ihr Elektrofahrzeug beantragen möchten, sollen es ab Mai einfacher haben – das neue Online-Förderportal für Elektroautos soll freigeschaltet werden. Eine Förderung ist nach Angaben der Bundesregierung auch rückwirkend möglich, nämlich für alle Fahrzeuge, die seit dem 1. Januar 2026 zugelassen worden sind. Gefördert wird sowohl bei einem Kauf als auch bei einem Leasingvertrag. Die Einkommensobergrenze liegt dabei bei 80.000 Euro brutto pro Haushalt. Pro Kind steigt die Einkommensgrenze um 5.000 Euro für bis zu zwei Kinder. Bei zwei und mehreren Kindern steigt die Einkommensgrenze damit auf 90.000 Euro.

Jeder neue Kauf eines Elektroautos unter dieser Einkommensgrenze wird mit mindestens 3.000 Euro gefördert, jeder Kauf eines Autos mit Plug-in-Hybrid-Antrieb oder Range-Extender – sofern er bestimmte CO2-Anforderungen erfüllt – mit 1.500 Euro. Niedrigere Einkommen werden entsprechend stärker gefördert.

Tankrabatt startet


Auch Fahrer von Verbrennern sollen entlastet werden. Angesichts explodierender Kraftstoffpreise senkt die Bundesregierung ab dem heutigen 1. Mai die Energiesteuer für zwei Monate um bis zu 17 Cent pro Liter. Die Maßnahme soll bis einschließlich 30. Juni gelten. Bereits seit dem 1. April dürfen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich – um 12 Uhr mittags – erhöhen.

Steuerfreie Prämie für Arbeitnehmer


Die Bundesregierung plant zudem eine steuer- und sozialabgabenfreie Krisenprämie von bis zu 1.000 Euro, die von Arbeitgebern direkt an die Arbeitnehmer ausgezahlt werden kann. Einen Anspruch darauf gibt es jedoch nicht, denn die Zahlung bleibt für die Arbeitgeber freiwillig. Die Maßnahme muss zudem noch Bundestag und Bundesrat passieren.

Mehr Geld für 2,5 Millionen Beschäftigte


Die Tabellenentgelte im TVöD steigen ab dem 1. Mai um 2,8 Prozent. Profitieren sollen von den höheren Entgelten rund 2,5 Millionen Beschäftigte bei Bund und Kommunen, darunter auch Auszubildende, Studierende sowie Praktikanten.