Region. Das Aufklärungsbataillon 7 der Panzerbrigade 21 der Bundeswehr wird am Sonntag, 8. Februar, verlegt. Dabei fährt es durch Teile von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und damit auch durch unsere Region. Betroffen dürfte die A2 sein.
Denn in einer Pressemitteilung des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr heißt es, die Fahrstrecke von zirka 350 Kilometern führe überwiegend über Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Informationen zur genauen Fahrtstrecke und Zwischenhalte könnten aus Gründen der militärischen Sicherheit im Vorfeld nicht gegeben werden.
Bis zu einem Kilometer lang
Der Konvoi besteht aus etwa 180 Fahrzeugen und teilt sich in neun Gruppen à 20 Fahrzeugen auf. Aufgrund des stärkeren militärischen Verkehrsaufkommens auf den Hauptverbindungsstraßen in den betroffenen Bundesländern würden Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Gleichzeitig sollten möglichst große Abstände zu den Fahrzeuggruppen eingehalten werden. Zudem sollte aus Sicherheitsgründen nicht zwischen die einzelnen Fahrzeuge der bis zu einem Kilometer langen, relativ langsamen Marschkolonnen gefahren werden.
Mehr Militär im öffentlichen Raum
Einsatzbereite Streitkräfte seien die Voraussetzung für eine glaubwürdige Abschreckung und wirksame Verteidigung, heißt es in der Mitteilung. Militärische Übungen seien notwendig und dienten der Truppe zur Ausbildung der Soldatinnen und Soldaten sowie der Herstellung und Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft. Nur so könne man die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses sicherstellen. Das gelte für die Bundeswehr, aber auch für die NATO-Partner, die über die "Drehscheibe Deutschland" fahren, um im Bundesgebiet zu üben. Insgesamt bedeute dies für die Landes- und Bündnisverteidigung, dass mehr Militär im öffentlichen Raum und insbesondere auf Straßen und Autobahnen sichtbar sei.

