Goslar

Anfrage der FDP/AfG an Bürgermeister Dr. Junk


Anfrage der FDP. Foto: Archiv
Anfrage der FDP. Foto: Archiv Foto: FDP

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23.11.2016

Goslar. Die Redaktion von RegionalHeute.de erreichte folgende Anfrage der FDP/AfG, die wir ungekürzt und unkommentiert veröffentlichen.


Dringlichkeitsanfrage gem. der Geschäftsordnung für den Bauausschuss am 24. November.
Hier: Abriss des denkmalgeschützten Offizierskasinos auf dem Fliegerhorst Goslar



"Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Junk,

aufgrund der aktuellen Berichterstattung und der Leserbriefe der letzten Tage in der GZ zum Thema "Abriss des denkmalgeschützten Offizierskasinos" bitten wir die Verwaltung um Be-antwortung folgender Anfrage im Bauausschuss:

Die Ratsgruppe FDP/AfG bittet die Verwaltung kurzfristig um Prüfung und Darstellung welche Maßnahmen die städtische Denkmalpflege, ggf. in Zusammenarbeit mit der Landesdenkmalbehörde, bisher unternommen hat, um den durch die Klosterkammer geplanten Abriss des Offizierskasinos zu verhindern. Wir bitten um detaillierte Darlegung.

Es besteht in dem vorliegenden Fall der Eindruck, dass bei der Durchsetzung der Belange der Denkmalspflege gegenüber den allgemeinen Goslarer Bürgerinnen und Bürger und der Klosterkammer unterschiedliche Beurteilungen erfolgen. Wir bitten deshalb um Aufklärung darüber, worin der Unterschied zwischen dem Eigentümer "Klosterkammer" und einem "allgemeinen Privateigentümer", der im Besitz eines denkmalgeschützten Hauses ist, besteht.

Welche Auswirkungen hätte ein Abriss des Kasinos auf den bestehenden Ensemble-schutz des Fliegerhorstes und welche Konsequenzen könnten sich daraus bei entsprechenden Anträgen für den zweiten Investor (BLB) ergeben? 


Grundsätzlich unterstützt die Gruppe FDP/AfG die Erschließung des Fliegerhorstes durch die privaten Investoren und der Klosterkammer bzw. ihrer Tochterfirma. Es darf jedoch nicht der Eindruck entstehen, dass je nach Einfluss der Antragssteller unterschiedliche Beurteilungen bei der Denkmalspflege erfolgen.


Mit freundlichem Gruß
Ratsgruppe FDP/AfG Goslar"




Dr. Jürgen Lauterbach Ina Menge


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