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Angst vor Terror auf dem Weihnachtsmarkt berechtigt?



Braunschweig

Angst vor Terror auf dem Weihnachtsmarkt berechtigt?

von Nino Milizia


Polizeisprecher Joachim Grande gab Einblick in die Sicherheitsvorkehrungen auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt. Foto: Braumann/Archiv
Polizeisprecher Joachim Grande gab Einblick in die Sicherheitsvorkehrungen auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt. Foto: Braumann/Archiv Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Am Mittwoch startete der Braunschweiger Weihnachtsmarkt – regionalHeute.de erkundigte sich bei Joachim Grande, Pressesprecher der Polizei Braunschweig, nach den diesjährigen Sicherheitsvorkehrungen.



Nachdem in einigen deutschen Großstädten die Sicherheitsvorkehrungen auf Weihnachtsmärkten in diesem Jahr aus Angst vor Terrorgefahr im Vergleich zu 2015 massiv erhöht werden sollen, wird man laut Joachim Grande, Pressesprecher der Polizei, auch in Braunschweig gut vorbereitet sein.




"Wie schon in den Vorjahren hat die Polizei selbstverständlich ein besonderes Augenmerk auf den Weihnachtsmarkt, aber auch auf den zu erwartendenBesucheransturm in der Vorweihnachtszeit in der Innenstadt. Die allgemeine Bedrohungslage wird weiterhin als abstrakt hoch eingeschätzt. Konkrete Hinweise auf schädigende Ereignisse liegen nicht vor. Von daher können Besucher die Stadt und die Weihnachtsmärkte unbesorgt aufsuchen und genießen", so Grande.

Gezielte Kontrollen


Die Polizei werde dennoch mit mehr eigenen und Unterstützungskräften präsent sein und auch gezielte Kontrollen durchführen. Im Fokus stünden insbesondere die Bekämpfung von Taschendiebstählen, Überprüfungen hinsichtlich Verkehrsdelikten unter Alkohol- und Drogeneinfluss, sowie Abgabe und Konsum von Alkohol bei Kindern und Jugendlichen.

"Auch die Besucher können zur Sicherheit beitragen, indem sie ihre Geldbörsen, Bankkarten und Wertsachen sicher mitführen und darauf achten. Einkäufe sollten nicht offen in geparkten Autos abgelegt werden. Auffallend verdächtige Gegenstände, wie zum Beispiel herrenlose Rucksäcke oder auch verdächtige Personen sollten der Polizei gemeldet werden", sagte der Polizeisprecher.


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