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Anja Barlen-Herbig übernimmt Geschäftsführung von Peine Marketing



Peine

Anja Barlen-Herbig übernimmt Geschäftsführung von Peine Marketing

Auf dem Weg, die städtische Gesellschaft neu aufzustellen, wurde der nächste Schritt gemacht: Der Aufsichtsrat der Peine Marketing GmbH hat einstimmig Frau Anja Barlen-Herbig zur neuen Geschäftsführerin bestimmt.

Anja Barlen-Herbig.
Anja Barlen-Herbig. Foto: Stadt Peine

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Peine. Anja Barlen-Herbig wird die Geschäftsführung der Peine Marketing GmbH übernehmen - sie wird ihr langjähriges Know-how im Stadt- und Standort- sowie Tourismusmarketing in die zukünftige Entwicklung der Stadt Peine einbringen. Barlen-Herbig wird spätestens zum 1. Oktober ihre neue Tätigkeit in Peine aufnehmen, wie die Stadt Peine berichtet.



Bürgermeister Klaus Saemann, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender: „Wir sind froh, mit Frau Barlen-Herbig eine ausgewiesene Marketing-Expertin für Peine gewinnen zu können. Frau Barlen-Herbig hat mit ihrer ausgesprochen offenen Art den Aufsichtsrat überzeugt.“ Barlen-Herbig hätte sich im Auswahlverfahren gegen insgesamt 28 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durchsetzen können. „Die enormen Herausforderungen an die neue Geschäftsführerin wissen wir bei Frau Barlen-Herbig in guten Händen. Sie weiß um die Situation in Peine; ihre Ideen passen einfach zu Peine“, ist sich der Vorsitzende des Aufsichtsrats sicher.

Sören Stolte, Vorsitzender des Sponsorenbeirates und Mitglied im Aufsichtsrat von Peine Marketing ergänzt: „Eine starke und funktionierende Marketinggesellschaft ist enorm wichtig für unsere Fuhsestadt, deswegen freue ich mich über den Wechsel von Frau Barlen-Herbig an die Spitze der Peine Marketing GmbH. Sie hat es sich zum Programm gemacht, die Gesellschaft zu stärken, als Impulsgeberin weiterzuentwickeln und das Dienstleistungsangebot neu auszurichten.“


Das ist Anja Barlen-Herbig


Anja Barlen-Herbig sei seit mehr als 15 Jahren in den Themenfeldern Tourismus, Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft tätig. Als Kommunikations- und Marketingexpertin habe sie in Niedersachsen zahlreiche Stadtmarketinggesellschaften sowie touristische Destinationen und Institutionen begleitet. Als Kommunikationsleitung wäre sie auch im Süden Deutschlands aktiv gewesen und habe die Marke „Wissenschafts- und Tourismusstadt Heidelberg“ national und international im Markt platziert. Seit 2015 habe ihr Fokus auf internationalem Standortmarketing gelegen. Sie sei Leitung Marketing und Kommunikation eines deutsch-chinesischen Unternehmerverbandes und verantwortlich für Markenaufbau und Positionierung von internationalen Wirtschaftsstandorten in der deutschen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gewesen. Ein Schwerpunkt habe auf der „Metal Eco City“ in der südchinesischen Metallmetropole Jieyang gelegen - ein Pilotprojekt, das die Regierungen beider Länder auf den Weg gebracht haben. Die Zukunftsthemen Digitalisierung, Mobilität, Umwelttechnologien, intelligente Infrastruktur, alternative Antriebe und Fachkräftemangel hätten im Mittelpunkt gestanden. Arbeitsort sei Berlin gewesen.

Im vergangenen Jahr sei sie mit ihrer Familie nach Niedersachsen zurückgekehrt. Seit Januar 2020 sei sie verantwortlich für das Stadt- und Standortmarketing des Mittelzentrums Einbeck. Die Neustrukturierung der Einbeck Marketing GmbH, die Erweiterung der Arbeitsfelder um die wichtigen Themen Citymanagement und Standortmarketing sowie die Implementierung und Umsetzung digitaler Marketingstrategien habe sie erfolgreich mit ihrem Team umgesetzt.

Anja Barlen-Herbig: „Ich freue mich sehr darauf, meine vielfältige Erfahrung der letzten Jahre in Peine einbringen zu können. Stadtmarketing wird häufig nur mit Werbung gleichgesetzt – tatsächlich sind die Aufgabe eines erfolgreichen Stadtmarketings jedoch wesentlich umfassender. Stadtmarketing setzt Impulse, bündelt Kräfte, ist Schnittstelle zu allen Akteuren der Stadtgesellschaft und stärkt das Wir-Gefühl nach innen. Darüber hinaus gilt es nach außen ein positives Image aufzubauen und die Stadt als Marke im Wettbewerb zu positionieren – im Wettbewerb um Gäste, neue Bürger, Unternehmen, Investoren und Fachkräfte.“


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