Anklage gegen zwei mutmaßliche IS-Mitglieder erhoben

Die Bundesanwaltschaft hat am 6. Mai vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf Anklage gegen zwei mutmaßliche Mitglieder der ausländischen terroristischen Organisation "Islamischer Staat" erhoben.

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Generalbundesanwalt (Archiv)
Generalbundesanwalt (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Karlsruhe/Düsseldorf. Die Bundesanwaltschaft hat am 6. Mai vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf Anklage gegen zwei mutmaßliche Mitglieder der ausländischen terroristischen Organisation "Islamischer Staat" erhoben. Das teilte der Generalbundesanwalt am Dienstag mit.


Den beiden Irakern wird vorgeworfen, in den Jahren 2016 und 2017 im Irak Mitglieder der terroristischen Vereinigung "Islamischer Staat" (IS) gewesen zu sein. Einer der Männer soll sich unter anderem für ein IS-Scharia-Komitee betätigt haben, während der andere als Kämpfer eingesetzt gewesen sein soll.

Die Angeschuldigten waren bereits am 2. Dezember 2025 festgenommen worden und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Die Ermittler hatten auch die Räumlichkeiten der beiden sowie von drei weiteren Beschuldigten in mehreren deutschen Städten durchsucht.