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Arbeitseinsatz im Wald: Jugendfeuerwehr Salder erneuert Zaun



Arbeitseinsatz im Wald: Jugendfeuerwehr Salder erneuert Zaun

Insgesamt haben die Kinder bei diesem Projekt zirka 240 Dienststunden geleistet.

von Anke Donner


Die Jugendfeuerwehr Salder war fleißig im Einsatz.
Die Jugendfeuerwehr Salder war fleißig im Einsatz. Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Die Jugendfeuerwehr Salder hat in den vergangenen Wochen den Schutzzaun am sogenannten Bombentrichter am Hasselberg in Salzgitter-Salder erneuert. Die Aktion war eine gemeinsame Idee der Jugendabteilung der Feuerwehr und des DRK im Auftrag der Revierförsterei Salder.



Die Betreuer der Jugendfeuerwehr Salder hielten dies für eine super Idee und mobilisierten die Kinder für einen Waldeinsatz. Mit einer Gruppengrösse von etwa 8 bis 12 Kindern ging es an insgesamt sechs Dienstnachmittagen in den Wald, um Baumstämme zu schälen, Pfosten einzugraben und den alten morschen Zaun zu entfernen. Insgesamt haben die Kinder bei diesem Projekt zirka 240 Dienststunden geleistet, was durchschnittlich etwa 20 Stunden pro Kind ausmacht, berichtet Marcus Wagner, Jugendfeuerwehrwart in Salder.

Unter der fachkundigen Leitung von Kalle Brandes vom DRK lernten die Kinder viel über Holzarten und die Bearbeitung von Holz, auch die Technische Hilfeleistung mittels Greif- und Kettenzug wurde ihnen vermittelt. Schnell habe die Gruppe verstanden, was es heisst im Team zu arbeiten, freut sich Wagner.


Auch eine neue Bank wurde gebaut.
Auch eine neue Bank wurde gebaut. Foto: Rudolf Karliczek


Als kleines Extra wurde noch eine Bank gebaut, die zukünftig Spaziergänger und Radfahrer dazu einlädt, eine kleine Pause einzulegen. Hilfe erhielten die Jugendlichen auch von Ortsbrandmeister Johann Schlecht, der voll und ganz hinter diesem Projekt stand und beim Transport der Kinder unterstützte.



Auch der ortsansässigen Firma Thorsten Brandeis - Pannen und Abschleppdienst gilt ein großer Dank für den Transport der durch uns vorbereiteten Stämme zur Baustelle mit einem Abschleppfahrzeug, für die Gruppe war es eine enorme Erleichterung der Arbeiten. "Ein ganz besonderer Dank geht auch an Kalle Brandes, der uns Betreuer immer mit Kaffee verpflegt hat und für seine Engelsgeduld mit der Gruppe.
Alles in allem war es eine lehrreiche Aktion, bei der der Spaß aber nicht zu kurz kam", so Wagner.


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