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Asbestfund im Gymnasium Salzgitter-Bad: Sanierungsarbeiten verzögern sich



Salzgitter

Asbestfund im Gymnasium Salzgitter-Bad: Sanierungsarbeiten verzögern sich

In der Raumluft der durch die Lüftungsanlage versorgten Räume wurden keine Faserbelastungen festgestellt, sodass zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Raumnutzer gegeben war.

Die Aula des Gymnasiums in Salzgitter-Bad.
Die Aula des Gymnasiums in Salzgitter-Bad. Foto: Rudolf Karliczek

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Salzgitter-Bad. Am Gymnasium in Salzgitter-Bad werden derzeit die Lüftungsanlagen für die Bereiche der Schulsporthalle und der Aula saniert beziehungsweise erweitert. Ein Schadstofffund sorgt nun für Verzögerungen, wie aus einer Pressemitteilung der Stadt am Dienstag hervorgeht.



Die Maßnahme, die mit Landesmitteln gefördert wird, sollte möglichst kurzfristig durchgeführt werden, um die Nutzung für Kulturveranstaltungen sowie die schulische Nutzung schnellstmöglich wieder sicherzustellen. Vorgesehen waren Arbeiten an der Ventilator- und Filtertechnik der zentralen Lüftungsanlage. Die Arbeiten sollten im Zeitraum von September 2021 bis April 2022 erfolgen.

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Trotz der im Vorfeld durchgeführten Schadstoffuntersuchungen ist es im Rahmen von Abbrucharbeiten inzwischen zum Fund von asbesthaltigem Material gekommen. Daraufhin wurden die Arbeiten sofort eingestellt und weitere Beprobungen und Messungen durchgeführt. In der Raumluft der durch die Lüftungsanlage versorgten Räume wurden keine Faserbelastungen festgestellt, sodass zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Raumnutzer gegeben war.

Ausweichmöglichkeiten für Kulturangebote


Aufgrund der neuen Erkenntnisse sei der ursprüngliche Zeit- und Kostenrahmen für die Teilsanierung der Lüftungsanlage jedoch kaum einzuhalten. Gleichzeitig werden alternative Zwischenlösungen mit mobilen Anlagen geprüft. Es werde daran gearbeitet, die Einschränkungen so begrenzt wie möglich zu halten, doch bis auf Weiteres müssen die Sporthalle und der Gymnastikraum des Gymnasiums erst einmal für die Nutzung gesperrt bleiben. Für Kulturangebote werde zudem, soweit möglich, nach Ausweichmöglichkeiten gesucht.


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