Sie sind hier: Region >

Asklepios-Gesellschafter bekräftigt den Versorgungsauftrag



Goslar

Asklepios-Gesellschafter bekräftigt den Versorgungsauftrag


Asklepios Klinik GS (Foto- Anke Donner
Asklepios Klinik GS (Foto- Anke Donner Foto: Anke Donner

Artikel teilen per:




Falkenstein/Goslar. Die Asklepios Harzkliniken bekennen sich auch weiterhin uneingeschränkt zur Erfüllung ihres Versorgungsauftrags an den drei Standorten Clausthal-Zellerfeld, Goslar und Bad Harzburg. Das unterstrich Asklepios Alleingesellschafter Dr. Bernard gr. Broermann in einem Gespräch mit Landrat Thomas Brych am 29. April 2016 in Falkenstein.

„Wir stehen ohne Einschränkung zu unseren im Kaufvertrag festgeschriebenen Vereinbarungen und zu unserem Versorgungsauftrag für die Region. Wir erwarten, dass das Land seinen gesetzlichen Verpflichtungen zur Förderung der Krankenhausversorgung nachkommt und wichtige ausstehende Entscheidungen etwa über die künftige Gestaltung des Standorts Clausthal-Zellerfeld zügig getroffen werden. Wir sind bereit, das Konzept für Clausthal-Zellerfeld umzusetzen, das vom Land gewünscht wird. Der Ball liegt hier klar im Feld der Politik.“ Broermann appellierte an Landrat Brych, Asklepios dabei zu unterstützen, die bestmögliche Gesundheitsversorgung zum Wohl der Bevölkerung im Harz weiterzuentwickeln. Er wies darauf hin, dass Asklepios entlang der Leitplanken des deutschen Gesundheitswesens allen Patienten die bestmögliche medizinische Versorgung garantiere. Sollte es berechtigte Kritik an unserer bisherigen Arbeit geben, werden wir die Ursachen beseitigen“, sagte Broermann. Die Überlastungsanzeigen der Belegschaft seien in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangen, Fluktuation und Krankenstand beim Personal seien durchschnittlich. Broermann räumte ein, dass die Pflegekräfte in deutschen Kliniken im Vergleich mit anderen Ländern Europas deutlich mehr Patienten betreuten, dies gelte für staatliche, kirchliche und private Häuser aber gleichermaßen.

Da, wo es in der Vergangenheit Probleme gegeben habe, arbeite man an Lösungen. Hierzu gäbe es intern verschiedene Projekte und Teambildungsmaßnahmen. Auch das gerade gestartete Forum Harzgesundheit, bei dem Experten und Patienten in einen Austausch gelangen sollen, sei ein wichtiger Schritt für einen nötigen Dialog, der darüber hinaus mit allen Beteiligten konstruktiv geführt werden solle. Konkrete Kritik und Verbesserungsvorschläge sind in der Klinikleitung immer willkommen, denn alle möchten alles Mögliche tun, um die Patientenversorgung noch weiter zu verbessern.


zur Startseite