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"Assistenzhund willkommen" - CDU erfreut über schnelle Reaktion auf Antrag



Wolfsburg

"Assistenzhund willkommen" - CDU erfreut über schnelle Reaktion auf Antrag

Die CDU hatte beantragt, dass Assistenzhunde von Personen mit Seh- oder Gehbehinderung auch Zutritt zu Verwaltungsgebäuden erhalten. Nach dem einstimmigen Beschluss folgen nun Taten.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: pixabay

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Wolfsburg. „Das ist wirklich sensationell“, freut sich Angelika Jahns (Mitglied im Sozialausschuss) über das schnelle Handeln der Verwaltung bezüglich der Zutrittskampagne für Assistenzhunde. Die CDU hatte im April dieses Jahres im Sozialausschuss einen Antrag gestellt, die Stadt Wolfsburg möge sich an der Zutrittskampagne für Assistenzhunde in Verwaltungsgebäuden sowie den Tochterunternehmen beteiligen. Der Antrag wurde einstimmig genehmigt und jetzt erfolgt bereits eine Veranstaltung am kommenden Mittwoch um 12 Uhr, mit dem Titel „Assistenzhund willkommen“ auf dem Hollerplatz. Hierüber berichtet die Wolfsburger CDU in einer Pressemitteilung.



Die CDU-Politikerin begrüßt die Initiative der „Pfotenpiloten“, die sich gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales für die Unterstützung von Menschen mit einem Assistenzhund einsetzen. Gerade Menschen mit Seh- oder Gehbeeinträchtigungen sind auf ihre tierischen Begleiter angewiesen. Wenn diesen der Zutritt zu oder in Behörden verweigert wird, können viele Angelegenheiten nicht selbst erledigt werden und man ist immer auf fremde Hilfe angewiesen. „Die Stadt Wolfsburg reagiert vorbildlich auf die besondere Situation der Menschen mit einem Assistenzhund und bietet damit ein weiteres Hilfsmittel im Rahmen der Inklusionsmaßnahmen an,“ ergänzt Ludmilla Neuwirth, stellvertretende Vorsitzende im Sozialausschuss. Zu dem Gesamtprogramm dieser Aktion gehört auch die Schulung der Mitarbeitenden der Verwaltung, einschließlich der Tochterunternehmen. „Die Stadt Wolfsburg kennzeichnet zukünftig auch auf ihrer interaktiven Karte die Orte, zu denen ein Zutritt mit Assistenzhunden erlaubt ist“, erklärt Angelika Jahns. Die Christdemokratinnen sehen mit Spannung, inwieweit dann betroffene Wolfsburger diese Chance nutzen werden und erwarten durch den Aktionstag eine Vielzahl von Informationen von allen Beteiligten. Auch wenn eventuell Umbauarbeiten an den Gebäuden erforderlich werden, hoffe man natürlich auf Unterstützung aller Parteien bei den anstehenden Haushaltsberatungen im Sozialausschuss.


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