Berlin. Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch fordert angesichts der aktuellen UN-Prognose von 2,8 Grad Erderwärmung mehr Investitionen in saubere Technologien und eine Reform der Schuldenbremse.
"Die Klimakrise eskaliert gerade. 2,8 Grad, die jetzt gemeldet wurden, das ist eine Horrornachricht, wenn man in die Zukunft schaut", sagte Audretsch den Sendern RTL und ntv. Er warb dafür, Klimaschutz und die Entlastung von hohen Energiepreisen gemeinsam anzugehen. Dazu sollten der Umstieg auf Elektromobilität und neue Technologien vorangetrieben sowie Menschen durch direkte Überweisungen unterstützt werden.
Für den Umbau der Wirtschaft verlangte Audretsch mehr staatliches Engagement. "Wir brauchen in der Transformationsphase hohe Investitionen, gerade auch staatliche Investitionen in neue Technologien, gerade zum Beispiel beim Ausbau von Ladeinfrastruktur." Zur Finanzierung bekräftigte er die Forderung nach einer Reform der Schuldenbremse. Die Produktion von Wärmepumpen und Elektroautos müsse in Deutschland gestärkt werden, um Arbeitsplätze zu sichern.
"Wir sehen, dass die Produktion neuer Technologien weltweit nach oben schießt. Die Frage ist nicht, passiert das? Sondern die Frage ist, wo passiert das?", so Audretsch. In China werde bereits skaliert, Deutschland müsse aufpassen, damit Zukunftstechnologien auch hierzulande eine Zukunft hätten.
Audretsch nennt 2,8-Grad-Prognose "Horrornachricht"
Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch fordert angesichts der aktuellen UN-Prognose von 2,8 Grad Erderwärmung mehr Investitionen in saubere Technologien und eine Reform der Schuldenbremse. "Die Klimakrise eskaliert gerade.
Andreas Audretsch (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur
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