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Ausstellung: Jugendliche zeigen, was Heimat bedeutet



Braunschweig | Wolfenbüttel

Ausstellung: Jugendliche zeigen, was Heimat bedeutet

von Anke Donner


Jeannette Erxleben, Iris Selke, die Fotografen Mohamad und Amini und Sigrid Schaper bei der Ausstellungseröffnung in der Stadtbücherei. Fotos: Anke Donner
Jeannette Erxleben, Iris Selke, die Fotografen Mohamad und Amini und Sigrid Schaper bei der Ausstellungseröffnung in der Stadtbücherei. Fotos: Anke Donner Foto: Anke Donner

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Wolfenbüttel. 15 junge Menschen haben sich in der Ausstellung "Heimat und Identity" der Frage gewidmet, was Heimat für sie bedeutet. Die Ausstellung, die gemeinsam von Bewohnern der Okeraue und Schülern der CJD International School Braunschweig erarbeitet wurde, wird noch bis zum 4. August 2018 in der Stadtbücherei Wolfenbüttel zu sehen sein.



Die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Okeraue und Schüler des elften Jahrgangs der International School haben innerhalb eines einjährigen Fotoprojektes analoge Bilder zum Thema Heimat und Identität gemacht und selbst entwickelt.

"Die Zusammenarbeit hat sich entwickelt, weil unsere Schüler und auch die Flüchtlinge ähnliche Voraussetzungen haben. Alle haben ihre Heimatländer verlassen und sind für eine befristete Zeit hier in Deutschland. Danach verlassen sie Deutschland und die Schule wieder. Innerhalb des Projekts haben sich die jungen Menschen also mit der Frage beschäftigt: Was ist Heimat und was nehme ich aus dem anderen Land mit", erklärt Projektleiterin und Kunstlehrerin am CJD, Iris R. Selke.


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Mohamad und Amini zeigen einige Bilder der Ausstellung. Amini hält sein eigenes Bild in den Händen. Foto: Anke Donner



Auf 29 Schwarz-Weiß-Bilder widmen sich CJD-Schüler des elften Jahrgangs und junge Flüchtlinge zwischen 16 und 25 Jahren dem Thema Heimat. Auf den Fotografien sind Menschen und Orte und Porträts zu finden.

"Die Bücherei als Ausstellungsort haben wir deshalb gewählt, weil es schon immer eine gute Kooperation gab. Wir fanden auch den Kontrast zwischen den bunten Büchern und den Schwarz-Weiss-Bildern spannend. Zudem gefiel uns die Vorstellung, dass die Bilder in einem Raum voller Bildung hängen", erklärtJeannette Erxleben, Projektleiterin der Gemeinschaftsunterkunft.


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