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Autofahrer aufgepasst: Kröten und Frösche sind im Landkreis Gifhorn unterwegs



Autofahrer aufgepasst: Kröten und Frösche sind wieder unterwegs

Auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer überqueren dann im Dunkeln die Straßen.

Auch die Gelbbauchunke könnte die Straße queren.
Auch die Gelbbauchunke könnte die Straße queren. Foto: Bruno Scheel

Wärmere Temperaturen in Deutschland lösen bei Fröschen, Kröten, Molchen und Unken Frühlingsgefühle aus und locken sie aus ihren Winterquartieren. Auch im Landkreis Gifhorn machen sich Amphibien auf den Weg zu ihrem Laichgewässer. Darauf weist der NABU Kreisverband Gifhorn in einer Pressemitteilung hin.



Seit vielen Jahren helfen Naturschützer den Amphibien über die Straße. Dafür werden im Landkreis Gifhorn jedes Frühjahr in Ummern, Bokensdorf, Calberlah und Warmbüttel vom NABU Kreisverband Gifhorn Amphibienschutzzäune aufgestellt. Die Zäune werden von ehrenamtlichen Helfern betreut. Sie nehmen Kröten und Frösche aus den Sammeleimern und tragen sie sicher über die Straßen.

Ehrenamtliche in der Dunkelheit unterwegs


"Die Ehrenamtlichen sind häufig in der Dunkelheit unterwegs, da sie in den Abend- und frühen Morgenstunden die Eimer kontrollieren und die Amphibien über die Straße tragen. Bei ihrer Arbeit müssen sie häufig die betroffenen Straßenabschnitte überqueren", erläutert Beate Wäsch, Leiterin der Geschäftsstelle des NABU Gifhorn, und bittet die Autofahrer: "Achten Sie deshalb besonders in der Dunkelheit auf Warnschilder, Tempolimits und Umleitungen. Fahren Sie in den entsprechenden Abschnitten vorsichtig und aufmerksam."



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Nehmen Autofahrer mehr Rücksicht, werde auch der Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer weniger gefährlich. Sobald die Temperaturen in der Nacht nicht unter 5 Grad fallen und der Boden etwa 50 Zentimeter in der Tiefe aufgetaut ist, wird die Wanderung zu den Laichgewässern beginnen. Informationen zu Krötenschutzzäunen finden sich auf der Seite http://www.amphibienschutz.de/schutz/amphibien/kroetenzaun.htm.


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