Corona-Infektionen / Genesene / Verstorbene in der Region
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Stand: 06.04.20, 08.08 Uhr - Insgesamt gemeldete Infektionen in Rot. Davon Genesene, sofern bekannt, in Grün. Verstorbene in Schwarz. Quelle: Offizielle Bestätigungen der Landkreise und Städte oder des Gesundheitsministeriums.



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Bähr-Immobilie: Kein Gebot bei Zwangsversteigerung

von Nick Wenkel


Das ehemalige Steeneck-und Bähr-Gebäude steht seit 2011 leer. Foto: Archiv
Das ehemalige Steeneck-und Bähr-Gebäude steht seit 2011 leer. Foto: Archiv

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12.05.2017

Wolfenbüttel. Seit nun schon knapp sechs Jahren steht die Bähr-Immobilie an der Langen Herzogstraße leer. Am vergangenen Freitag war eine Zwangsversteigerung angesetzt, bei der ein neuer Eigentümer gefunden werden sollte. Doch niemand gab ein Gebot ab.


Im Saal des Amtsgerichts Wolfenbüttel versammelten sich am vergangenen Freitag rund 25 Leute zu einer Zwangsversteigerung. Objekt der Begierde war die ehemalige Steeneck- und Bähr-Immobilie an der Langen Herzogstraße. Doch die Auktion endete ohne ein einziges Gebot. Grund hierfür könnte die komplexe Aufteilung der zu erwerbenden Grundstücke im ersten Verfahren gewesen sein. Denn zum Verkauf stand nicht nur das Gebäude an der Langen Herzogstraße 34, sondern auch die Einheiten mit der Hausnummer 36 und 38 sowie zwei auf der Neuen Straße, 15 und 16. Das macht einen Gesamtwert und ein erforderliches Mindestgebot von 1,24 Millionen Euro. Im zweiten Verfahren sollte dann das Gebäude an der Langen Herzogstraße 35, was sich inmitten des Gebäudekomplexes des ersten Verfahrens befindet, einen neuen Eigentümer finden - mit einem Wert von 350.000 Euro. Um letztlich einen wirklichen Nutzen erzielen zu können, müssteein Interessent somit beide Objekte kaufen.


Auch die Grundstücke Lange Herzogstraße 36 und 38 stehen zum Verkauf. Foto: Borner


Neuer Versteigerungstermin


Wie Irina Heinrich, Pressesprecherin des Amtsgerichts Wolfenbüttel gegenüber regionalHeute.de erklärte, wurde das Verfahren wegen Mangels an Geboten gemäß § 77 Abs. 1 ZVG einstweilen eingestellt. Die Gläubiger hätten nun grundsätzlich sechs Monate Zeit, einen Antrag auf Fortsetzung zu stellen (§ 31 Abs. ZVG). Dies sei hier mittlerweile geschehen. Mit einem neuen Versteigerungstermin ist in einigen Monaten zu rechnen.


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