Sie sind hier: Region >

"Bäume statt Beton" - FDP sieht Mooswände kritisch



Braunschweig

"Bäume statt Beton" - FDP sieht Mooswände kritisch


Die FDP will lieber auf echte Bäume setzen. Symbolfoto: Archiv/Robert Braumann
Die FDP will lieber auf echte Bäume setzen. Symbolfoto: Archiv/Robert Braumann Foto: Robert Braumann

WhatsApp
facebook
Twitter
LinkedIn
E-Mail

Braunschweig. Im Bezirksrat Östliches Ringgebiet wird am heutigen Mittwoch über die sogenannten City Trees - mit Moos begrünte Betonwände - beraten. FDP Bezirksratsmitglied Ingo Schramm findet die Aufstellung falsch und teilt dies in einer Pressemitteilung mit.



„Wir sollten lieber das Geld nehmen, um echte Bäume zu pflanzen“, so Schramm.

Es soll ein Modellversuch mit bemoosten Betonwänden in der Hans-Sommer Straße gemacht werden, die Anschaffungskosten für eine Wand betragen 40.000 Euro. Diesen Versuch findet Schramm überflüssig: "In Essen scheint gerade ein Modellversuch zu scheitern, weil das Moos braun wird und in Tübingen und Lörrach werden die Wände wieder abgebaut.“ In einigen Städten werde mit Mooswänden weiter experimentiert. Ingo Schramm sieht die Betonwände skeptisch: „Die Hersteller versprechen geringen Pflegeaufwand und am Ende bleibt eine braune Wand wie zum Beispiel in Castop Rauxel, vertrauen wir in Braunschweig auf die Natur und pflanzen für das Geld neue Bäume, denn von der Betonwand profitiert am Ende nur der Hersteller.“

Lesen Sie auch:


https://regionalbraunschweig.de/koennen-mooswaende-braunschweigs-luft-verbessern/


zur Startseite