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Barockmusik aus dem bolivianischen Tiefland



Braunschweig

Barockmusik aus dem bolivianischen Tiefland


Foto: privat

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Braunschweig. Barockmusik aus dem bolivianischen Tiefland: Das Ensemble "Moxos" ist am Donnerstag, 24. September, um 19.30 Uhr zu Gast in der St. Heinrich-Kirche, Braunschweig.

San Ignacio de Moxos gehört zu den Jesuitenmissionen des bolivianischen Tieflandes, die 1990 durch die UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Von dort kommen Chor und Orchester der gleichnamigen Musikschule. Die überwiegend jungen Musiker pflegen die Tradition des Missionsbarockes, den europäische Jesuiten Ende des 17. Jahrhunderts nach Südamerika brachten. Dort fiel diese auf reichen Boden und verband sich mit dem kulturellen Erbe der indigenen Bevölkerung.



Die zwanzig Musiker des Ensembles Moxos unter Leitung von Raquel Maldonado gastieren seit mehr als 10 Jahren erfolgreich in Europa und Lateinamerika. Der Erlös ihrer Tournee kommt dem Sozialprojekt der Musikschule und dem Ausbau des Missionsarchives Moxos zugute, in dem bislang über 15.000 Handschriften und Partituren aus der Zeit der Jesuitenmissionen erfasst und für die Nachwelt gesichert wurden.

Das diesjährige Konzertprogramm umfasst Stücke barocker Komponisten aus Bolivien ebenso wie Musik und Tänze aus Amazonien. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Donnerstag, 24. September, um 19.30 Uhr in der St. Heinrich-Kirche, Nietzschestraße 1a, 38126 Braunschweig-Südstadt. Veranstalter: Förderverein Camiri e.V., Bolivienarbeit


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