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Barrierefreiheit: Grundschule Brome erhält Auszeichnung



Gifhorn

Barrierefreiheit: Grundschule Brome erhält Auszeichnung


Nicht nur Rollstuhlrampen und Aufzüge wurden überprüft. Symbolbild: Pixabay
Nicht nur Rollstuhlrampen und Aufzüge wurden überprüft. Symbolbild: Pixabay Foto: pixabay

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Gifhorn. Vom behindertengerechten Parkplatz bis zum stufenlos erreichbaren Klassenzimmer: Der Sozialverband Deutschland (SoVD) Kreisverband Gifhorn hat die Grundschulen im Landkreis Gifhorn auf Barrierefreiheit getestet. Dies teilt der SoVD-Kreisverband Gifhorn e.V. in einer Pressemitteilung mit.



Die Grundschule Brome habe dabei am besten abgeschnitten. Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen werde sie dafür am 6. Mai mit der SoVD-Plakette „An alle gedacht“ ausgezeichnet.

„Die Barrierefreiheit ist eine wichtige Voraussetzung für die schulische Inklusion“, sagt der SoVD-Kreisverbandsvorsitzende Heinz-Ulrich Kabrodt. „Unsere Plakette ist ein Zeichen der Anerkennung dafür, dass die Grundschule Brome auf diesem Weg mit gutem Beispiel vorangeht.“ Der SoVD hätte im Februar eine Checkliste zur Selbstauskunft an die 42 Grundschulen im Kreisgebiet verschickt. Diese berücksichtige die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern genauso wie etwa die von Menschen mit einer Seh- oder Hörbehinderung.


Tastbares Leitsystem


Gefragt wurde daher nicht nur nach Rampen und Aufzügen, sondern zum Beispiel auch nach einem tastbaren Leitsystem, kontrastreichen Schildern mit gut lesbarer Schrift und einem Pausensignal, das sowohl akustisch als auch visuell wahrnehmbar sei. Teilgenommen hätten acht Grundschulen. Die Schule Brome habe die höchste Gesamtpunktzahl erreicht. „Luft nach oben gibt es noch überall“, betont Kabrodt. „Bei unserer Auszeichnung geht es aber nicht um ein perfektes Ergebnis, sondern darum, erkennbare Schritte zu belohnen.“ Mit der Plakette könne die Grundschule Brome jetzt gegenüber Schülerinnen, Schülern und Eltern ihre Offenheit und Bestrebungen in Richtung Barrierefreiheit signalisieren, so der SoVD-Kreisverbandsvorsitzende.

Als Niedersachsens größter Sozialverband mache sich der SoVD seit Jahren für die Rechte von Menschen mit Behinderung stark – sowohl auf politischer Ebene als auch in landesweit rund 60 Beratungszentren. Im Kreis Gifhorn sei er im SoVD-Beratungszentrum Gifhorn, Michael-Clare Straße 6 vertreten und unter der 05371 - 3685 oder per E-Mail an info@sovd-gifhorn.de erreichbar.


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