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Braunschweig Basketball Löwen treffen auf die Fraport Skyliners



Braunschweig

Basketball Löwen treffen auf die Fraport Skyliners

Die SKYLINERS würden seit vielen Jahren zu den unbequemsten und defensivstärksten Teams gehören.

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Symbolbild Foto: Max Förster

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Braunschweig. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wollen die Basketball Löwen Braunschweig zum Abschluss des spielintensiven März zurück in die Erfolgsspur finden. Dazu bekommen sie am Sonntag die Gelegenheit, wenn sie die FRAPORT SKYLINERS in der Volkswagen Halle empfangen. Dies teilen die Basketball Löwen in einer Pressemitteilung mit.



Im Hinblick auf dieses Spiel galt für die Löwen zunächst, die bittere Niederlage bei den NINERS Chemnitz abzuschütteln. Dort hatten sie bereits verdient mit 17 Punkten geführt und doch noch mit 83:87 verloren. Die Gründe für diese und die eine Woche zuvor in Hamburg (81:84 n.V.) erlittene knappe Niederlage würden mitunter auf der Hand liegen: „Es ist klar, dass einer solch jungen Mannschaft in Druckphasen die Abgeklärtheit fehlt“, sagt Löwen-Geschäftsführer Nils Mittmann. Und Headcoach Pete Strobl ergänzt: „Am Ende fehlt die Erfahrung und sind wir einfach nicht reif genug, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.“ Aber es sei Teil des Entwicklungsprozesses der jungen Wilden, Fehler zu machen und aus diesen zu lernen. Das sollte nur möglichst schnell geschehen. Denn bereits am Sonntag wartet mit den Frankfurtern ein Gegner, der sehr unangenehm ist und laut Pete Strobl „sehr hart spielt“.

Das sind die Gegner



Die SKYLINERS würden seit vielen Jahren zu den unbequemsten und defensivstärksten Teams gehören: Von bisher 41 BBL-Spielen hätten die Löwen über die Jahre nur elf gegen die Hessen gewinnen können. Immerhin endeten ihre letzten beiden Heimspiele gegen die Frankfurter mit einem Erfolg, was mit der Heimbilanz von acht Siegen aus 19 Partien etwas Mut mache, dass ihnen am Sonntag die Revanche für die knappe Hinrundenniederlage nach Verlängerung gelingen könnte. 103:98 lautete der Endstand am 2. Weihnachtsfeiertag des vergangenen Jahres in der Frankfurter FRAPORT Arena. Ein großes Löwen-Manko in dieser Partie, das letztlich auch mitentscheidend für die Niederlage war, sei die Freiwurfquote gewesen: Das Strobl-Team habe lediglich 62,5 Prozent (15/24) der Freiwürfe getroffen, während die Hessen 86 Prozent verwandelten (31/36). Die Freiwurfprobleme der Löwen waren zuletzt immer wieder ein Thema, zudem sich jüngst auch zu viele gegnerische Offensiv-Rebounds und eigene Ballverluste gesellten. „Das sind unsere drei Schwerpunkte. Wenn wir die unter Kontrolle haben, dann können wir fast jeden Gegner schlagen“, sagt Strobl und fügt hinzu: „Wir können es uns nicht erlauben, dass unsere Gegner immer mehr Würfe bekommen als wir.“

Hier werden die Löwen gegen die Frankfurter sich also steigern und obendrein besser auf Matt Mobley aufpassen müssen. Der Guard habe 19,1 Punkte im Schnitt erzielt, sei damit ligaweit der zweitbeste Scorer und kam im Hinspiel auf 31 Zähler. „Er muss schwere Würfe oder am besten gar keine bekommen“, sagt Strobl über den SKYLINERS-Topscorer. Aber es wäre sicherlich falsch, den defensiven Fokus nur auf Mobley zu richten. Zwar sind die Frankfurter mit lediglich 77,13 erzielten Punkten im Schnitt das Liga-Schlusslicht in dieser Kategorie, haben aber um ihre 36-jährige Identifikationsfigur und Allrounder Quantez Robertson (9 PpS; 4,4 RpS und 3,4 ApS) eine ausbalancierte und gut zusammenspielende Mannschaft. Der Ex-Löwe Joe Rahon sei der beste Vorlagengeber der SKYLINERS (3,7 ApS), bei denen neben Mobley auch Rookie-Guard Jon Axel Gudmundsson (12,6 PpS; 3,6 ApS) und Forward Rasheed Moore zweistellig punkten (10,2 PpS). Diese drei Frankfurter Topscorer zeichne eine Wurfstärke aus der Distanz aus: Jeder von ihnen versenke über 35 Prozent der Würfe von Downtown, Mobley gar starke 40,5 Prozent.

Die Chance der Löwen


Von der Dreierlinie zeigten sich die Löwen, bei denen Jannik Göttsche (Innenband-Teilriss im Fuß) und Bazou Koné (Kapselverletzung in der Hand) fehlen werden, in den vergangenen Wochen auch stark. Das gelte vor allem für Martin Peterka. Der tschechische Nationalspieler sei immer mehr in Fahrt gekommen und war in den vergangenen beiden Spielen mit einer durchschnittlichen Dreierquote von 69,2 Prozent (9/13 Dreier) Braunschweiger Topscorer. In den vergangenen acht Spielen fielen bei ihm 57 Prozent der Würfe von der 6,75-Meterlinie. „Martin ist ein sehr guter Werfer und ich sage ihm ständig, dass er werfen muss, wenn er freisteht. Es ist sehr gut für unsere Mannschaft, dass er den nächsten Schritt gemacht hat“, so Strobl über den Big Man, der selber sagt: „Es hat mir geholfen, dass der Coach von mir fordert, nicht zu zögern, sondern zu werfen. Ich glaube, ich habe der Mannschaft damit geholfen, möchte ihr aber noch mehr mit besserer Verteidigung und beim Rebound helfen.“ Und Peterka ergänzt mit Blick auf das Frankfurt-Spiel: „Ich habe mich mehr und mehr an das schnelle und physische Spiel in der BBL gewöhnt. Ich weiß aber auch, dass es gegen Frankfurt besonders intensiv werden wird. Ich hoffe, dass wir mit der entsprechenden Mentalität in dieses Spiel gehen, um es zu gewinnen.“


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