Bauen, Rente, Einreise: Das ändert sich im Februar

Für manche Menschen gibt es ab Februar weniger Geld, andere sollten sich ein bestimmtes Datum rot im Kalender markieren. Bei der Bahn könnten neue Streiks drohen.

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Symbolfoto | Foto: KI-generiert mit Google-Gemini

Region. Der erste Monat des neuen Jahres liegt hinter uns und hat einige Neuerungen mit sich gebracht. Doch auch im Februar gibt es einige Änderungen, die Verbraucher kennen sollten.



Der Winter hat die Region derzeit fest im Griff, doch mit dem fortschreitenden Jahr wächst auch die Hoffnung auf einen baldigen Frühlingsbeginn. Wer einen Garten hat, beginnt nun möglicherweise schon mit den Planungen für die neue Saison. Gartenbesitzer sollten sich allerdings besonders den 28. Februar im Kalender notieren, denn nur noch bis dahin sind radikale Rückschnitte an Bäumen, Sträuchern und Hecken erlaubt. Ab dem 1. März bis zum 30. September sind nur noch schonende Form- und Pflegeschnitte erlaubt. Hintergrund ist der Schutz brütender Vögel.

Weniger Geld für Rentner


Auch für Rentner ist das Monatsende wichtig, denn viele von ihnen bekommen dann weniger Geld. Zwar bleibt die Bruttorente unverändert, doch zum Jahreswechsel haben die Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge von 2,5 auf 2,9 Prozent erhöht. Das bedeutet höhere Abzüge, die sich bei Rentnern aber oft erst mit zwei Monaten Verzögerung auswirken. Wird die Rente im Voraus ausbezahlt, macht sich die geringere Nettorente bereits Ende Februar mit Auszahlung der Märzrente auf dem Konto bemerkbar.

Geringere Einspeisevergütung


Wer eine neu installierte Photovoltaikanlage besitzt, muss mit einer geringeren Einspeisevergütung rechnen – diese sinkt erneut um ein Prozent. Hintergrund ist, dass der Betrag, den man für ins Netz eingespeisten Solarstrom erhält, halbjährlich sinkt. Die nächste Senkung des Betrags erfolgt dann im August.

Mehr Aufwand bei der Einreise


Reisende, die einen Trip nach Großbritannien planen, müssen fortan eine elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation/ETA) beantragen. Zwar gilt diese Regelung bereits seit dem vergangenen April, sie wurde jedoch nicht konsequent kontrolliert. Das ändert sich ab dem 25. Februar. Reiseunternehmen, wie beispielsweise Fluggesellschaften, sollen dann keine Passagiere ohne gültige ETA mehr mitnehmen. Die Genehmigung kostet umgerechnet etwa 18 Euro und gilt für zwei Jahre.

Neue Bahnstreiks drohen


Pendler und andere Bahnreisende dürften unruhig auf den 28. Februar blicken: Dann nämlich endet die vereinbarte Friedenspflicht zwischen Deutscher Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Bis zu diesem Datum sind Streiks tabu – kommt es bis dahin zu keiner Einigung zwischen den Parteien, könnten allerdings wieder Arbeitskampfmaßnahmen drohen. Hintergrund sind laufende Tarifverhandlungen – die GDL fordert in der laufenden Tarifrunde 2026 acht Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die vorherigen Tarifverträge sind zum Jahresende ausgelaufen.

Euro wird einziges Zahlungsmittel


Gute Nachrichten für all jene, die zum Strandurlaub an die Schwarzmeerküste oder zum Wandern in die Berge wollen: Ab dem 1. Februar wird der Euro in Bulgarien das alleinige Zahlungsmittel. Zwar war er bereits seit Jahresbeginn im Umlauf, die bisherige Landeswährung Lew konnte jedoch trotzdem weiterhin parallel zum Bezahlen genutzt werden. Für Urlauber aus Deutschland bedeutet die Umstellung, dass der Geldwechsel endgültig entfällt und Kartenzahlung sowie Preisvergleich unkomplizierter werden.

Barrierefreies Bauen wird gefördert


Wer an bestehenden Wohngebäuden eine Rampe anbauen, die Dusche umbauen oder andere Maßnahmen zur Barrierefreiheit vornehmen möchte, kann dazu ab Februar einen Förderantrag bei der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellen. Die Regierung will dafür in diesem Jahr 50 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass vor Antragstellung noch nicht mit dem Vorhaben begonnen wurde.

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