whatshotTopStory

Bebauungsplan für "Clarabad" war Thema im Bauausschuss


Die Nachnutzung des Clarabads war Thema im Helmstedter Bauausschuss. Foto: Magdalena Sydow
Die Nachnutzung des Clarabads war Thema im Helmstedter Bauausschuss. Foto: Magdalena Sydow Foto: Magdalena Sydow

Artikel teilen per:

06.03.2017

Helmstedt. Die Nachnutzung des Clarabads war Thema in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses. Die von dem neuen Eigentümer geplante Nutzung es Grundstücks erfordert eine Änderung des Bebauungsplans.


"Vor etwa 25 bis 30 Jahren sind in Bad Helmstedt, abgesehen von dem Bereich des Quellenhofes, Bebauungspläne aufgestellt worden. Ziel war es damals, den vorhandenen Zustand zu bewahren. In diesem Sinne sind für die Grundstücke des „Gesundbrunnens“ und des„Clarabades“ Festsetzungen getroffen worden, die dort nur Betriebe des Beherbergungsgewerbes zu lassen. Beide Hotelstandorte sind bereits aufgeben worden. Das Clarabad (Brunnenweg 17) steht seit Jahren leer und wird zunehmend baufällig", heißt es in der Vorlage, die den Ausschussmitgliedern zur Entscheidung vorlag.

Das Grundstück Brunnenweg 17 hat einen neuen Eigentümer, der Investitionen vornehmen will. Das vorhandene Gebäude wird zum Teil abgerissen und modernisiert. Auch ein zusätzlicher Neubau ist auf dem Grundstück geplant. Die Nachnutzung soll mit Wohnen, einem Gaststätten- und Beherbergungsbetrieb und zur Arrondierung mit nicht störendem Gewerbe aus dem „Beauty- und Wellnessbereich“ erfolgen. Damit besteht die Chance die touristische Funktion und die Bedeutung des Brunnentales für die Helmstedter Naherholung wieder zu stärken. Fraglos würde eine Bauruine am östlichen Eingang von Bad Helmstedt zu einem städtebaulichen Missstand führen, der auch negative Auswirkungen auf den noch funktionierenden Hotelstandort Quellenhof haben würde.

Zur Verwirklichung dieses Bauvorhaben ist die Änderung des Bebauungsplanes für das Grundstück erforderlich.

Das den Ratsmitgliedern bereits vorgestellte bauliche Konzept sieht einen Neubau mit einem Flachdach auf dem Grundstück vor. Daher müsste unabhängig von der Änderung des Bebauungsplanes auch die anliegende Örtliche Bauvorschrift über Gestaltung aufgehoben werden. Anderenfalls wäre eine geänderte Entwurfsplanung seitens des Eigentümers erforderlich. Die Gestaltungssatzung wäre für den gesamten Ortsbereich aufzuheben. Eine plausible Begründung für die Aufhebung in einem räumlichen Teilbereich des Brunnentales lässt sich nicht finden. Aus Sicht der Verwaltung ist eine Bauvorschrift in Bad Helmstedt entbehrlich. Sie ist kein Garant für eine gute Gestaltung von Gebäuden.

Es ist beabsichtigt, mit dem Eigentümer einen städtebaulichen Vertrag abzuschließen Er wird die externen Kosten für die Planung übernehmen.


zur Startseite