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Beliebteste Schnelladesäule steht am Schlossgarten



Braunschweig

Beliebteste Schnelladesäule steht am Schlossgarten


Laut des Wirtschaftsdezernenten der Stadt Braunschweig, Gerold Leppa, ist die Ladestation am Schlossgarten am beliebtesten. Foto:  Alec Pein
Laut des Wirtschaftsdezernenten der Stadt Braunschweig, Gerold Leppa, ist die Ladestation am Schlossgarten am beliebtesten. Foto: Alec Pein Foto: Alec Pein

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Braunschweig. Mit 17 während des Förderzeitraumes „Schaufenster Elektromobilität“ bis Ende 2015 installierten Schnellladesäulen für Elektromobile hat die Stadt Braunschweig das dichteste Netz öffentlicher Ladeinfrastruktur in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg. Und dieses Netz ist bisher gut genutzt worden. Das geht aus einer Mitteilung des Wirtschaftsdezernenten Gerold Leppa an den Wirtschaftsausschuss hervor. 

Der Aufbau der Schnellladesäulen in Braunschweig war im Projekt „Standardisierte bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur – Eine Region wird vernetzt“ erfolgt. Von Januar bis Juli gab es 2.385 Ladevorgänge mit einer Gesamtladeleistung von 20.173 Kilowattstunden (kWh), so die Auswertung des Vertragspartners BS|Energy in einer ersten Halbjahresbilanz über die Nutzung der Ladesäulen. Das sind durchschnittlich 8,46 kWh je Ladevorgang. Am Beispiel eines Volkswagen e-Golfs mit einem Durchschnittsverbrauch von 12,7kWh pro 100 Kilometer (Herstellerangabe) entspricht dies einer Fahrstrecke von knapp 160.000 Kilometern.


Vor dem Hintergrund, dass der Strom ausschließlich aus regenerativen Quellen stammt, sind im Vergleich zu einem Volkswagen Golf 1,6TDI (CO2-Ausstoß nach Herstellerangaben: 102g/km) 16 Tonnen CO2 eingespart worden. Die meisten E-Fahrzeuge wurden an der Schnellladesäule in der Straße Am Schlossgarten aufgeladen (648 Ladevorgänge bei einer Gesamtabnahme von 5.721 kWh), gefolgt von den Stationen in der Kannengießer Straße (236 Ladevorgänge/ 2.196 kWh) und der Reichstraße (289/ 1.800 kWh).

Wünschen nach weiteren Säulen in Autobahnnähe konnte die Stadt nicht nachkommen, da die Standorte vorwiegend in Innenstadtnähe mit dem Fördergeber Land Niedersachsen einzeln abgestimmt seien. „Ladesäulen am Lilienthalplatz/Flughafen, in der Siegfriedstraße und am Thüringenplatz im Heidberg, die nicht weit von der Autobahn entfernt sind, wurden von diesem Nutzerkreis bisher offenbar übersehen“, sagte der Dezernent. Abhilfe sei aber zu erwarten, denn Bund und Land hätten Initiativen für eine Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen angestoßen.

Angesichts der aktuellen Förderprogramme des Bundes und des Landes rechne er mit einer weiteren positiven Entwicklung der Elektromobilität, sagte Leppa. Durch die Anreize der Bundesregierung würde die Zahl der Elektrofahrzeuge zunehmen und somit auch die Auslastung der städtischen Ladeinfrastruktur weiter steigen.


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