Besonderes Engagement von Ostfalia-Studenten geehrt

Im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung am Standort Wolfenbüttel wurde der BRAWO-Gemeinwohl-Preis verliehen.

Verleihung des BRAWO-Gemeinwohl-Preises (von links): Volker Küch, Claudia Kayser, die Preisträger Hanna Hübner, Niclas Lisiewicz, Aljoscha Kämpfe und Layla Haj Mohammad sowie Matthias Marx-
Verleihung des BRAWO-Gemeinwohl-Preises (von links): Volker Küch, Claudia Kayser, die Preisträger Hanna Hübner, Niclas Lisiewicz, Aljoscha Kämpfe und Layla Haj Mohammad sowie Matthias Marx- | Foto: Philipp Ziebart / Ostfalia

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Wolfenbüttel. Dass Engagement und Einsatz über das Studium hinaus nicht unbemerkt bleiben, konnten die neuen Studenten am Campus Wolfenbüttel bei der Verleihung des BRAWO-Gemeinwohl-Preises mitverfolgen, die während der Erstsemesterbegrüßung am heutigen Montag stattfand. Mit diesem Preis würdigen die Volksbank BRAWO, das EngagementZentrum als gemeinwohlorientierte Tochtergesellschaft der Bank sowie die Ostfalia Hochschule seit 2021 jährlich Studenten, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich für andere einsetzen. Darüber berichtet die Ostfalia in einer Pressemitteilung.



Die Preise wurden überreicht von Claudia Kayser, Leiterin der Direktion Wolfsburg der Volksbank BRAWO, edem geschäftsführenden Ostfalia-Präsident Volker Küch und Matthias Marx vom EngagementZentrum. „Dieser Preis ist eine Anerkennung für außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement, und er ist ein Symbol unserer Wertschätzung für diejenigen, die sich in besonderer Weise für das Wohl unserer Gesellschaft einsetzen“, erläuterte Claudia Kayser, die auch Vorstandsvorsitzende der BRAWO‑Stiftergemeinschaft ist. „Es ist beeindruckend, wie viele verschiedene Ehrenämter teilweise bereits sehr lange von den Studierenden ausgeübt werden. Die Jury hatte es schwer: jede und jeder hätte es verdient, geehrt zu werden.“

Das sind die Preisträger


Layla Haj Mohammad (Fakultät Soziale Arbeit) erhielt den Preis zum einen für ihr Engagement in der Sozialberatungsstelle Bilmati e.V.. Der Verein berät und unterstützt Frauen, Familien sowie Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund, begleitet zu Ämtern, Arztbesuchen und anderen wichtigen Terminen. Layla leitet unter anderem eine Mutter-Kind-Gruppe und verschiedene MiA-Kurse (MiA steht für Migrantinnen einfach stark im Alltag). Darüber hinaus engagierte sich die Studentin bei der Stadt Braunschweig ehrenamtlich im Projekt Schwangerenbegleitung und im Projekt StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt.

Hanna Hübinger (Fakultät Gesundheitswesen) wurde für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit beim Technischen Hilfswerk Ortsverband Wolfenbüttel ausgezeichnet. Sie ist Ortsjugendbeauftragte und damit verantwortlich für die Jugendarbeit im Ortsverband. Die Aufgaben sind vielfältig: Ausbildung der Kinder und Jugendlichen, Planung von Ausbildungswochenenden und Zeltlagern, Administration, Elternarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und zusätzlich ist Hanna auch Helferin in der Bergungsgruppe und in der THW-Jugend auf Bundesebene aktiv.

Einsatz für die DLRG


Niclas Lisiewicz (Fakultät Elektro- und Informationstechnik) bekam den Preis unter anderem für seinen Einsatz für die DLRG (Ortsgruppe Salzgitter-Thiede e.V.). Der Student ist stellvertretender Technischer Einsatzleiter und als ausgebildeter Strömungsretter und Bootsführer aktiv in Wachdiensten und im Katastrophenschutz. Er betreut das Jugend-Einsatz-Team (JET) und leitet den wöchentlichen Schwimmkurs "Juniorretter-Wettkampftruppe". Zudem engagiert er sich in der Ausbildung für Drohnenführer im Katastrophenschutz und im Schützenverein Üfingen.

Über einen Sonder-Preis für „Demokratieförderung“ darf sich Aljoscha Kämpfe (Fakultät Soziale Arbeit) freuen. Der Student ist aktiv im Verein „Naturfreundejugend Braunschweig“ und besucht regelmäßig Schulklassen, um dort Seminare und Workshops zu veranstalten. Dabei geht es darum, für wichtige Grundwerte der Demokratie zu sensibilisieren. Aljoscha spricht mit den Jugendlichen über Themen wie Vielfalt, Zivilcourage, Migrations- und Flüchtlingserfahrungen, Vorurteile und die Gefahren für die Demokratie durch Rassismus und Rechtsextremismus.

Skulptur, Urkunde und Preisgeld


Alle ausgezeichneten Studenten erhielten jeweils eine Skulptur, eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 250 Euro, gestiftet von der Volksbank BRAWO. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden durch eine Jury – bestehend aus Volker Küch, Claudia Kayser sowie dem Geschäftsführer des EngagementZentrums Malte Heinemann ausgewählt. Carlo Riesland beriet als studentisches Mitglied der Ostfalia Hochschule die Jury bei der Auswahl der für den Preis in Frage kommenden Kandidatinnen und Kandidaten. Insgesamt waren bis Ende Juni rund 30 Bewerbungen eingegangen.

Die nächste Bewerbungsphase für den Preis startet im März 2027. Nähere Informationen unter www.engagementzentrum.de/brawo-gemeinwohl-preis-ostfalia.

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