Betrug bei eBay und Co.: 39-Jähriger erbeutet über 50.000 Euro

Der Mann muss sich ab dem heutigen Dienstag vor dem Braunschweiger Landgericht verantworten.

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Symbolbild. Foto: Pixabay

Braunschweig. Ab dem heutigen Dienstag muss sich ein 39-Jähriger vor dem Braunschweiger Landgericht wegen gewerbsmäßigen Betruges verantworten, den er im Zeitraum vom 10. Juli 2015 bis 2. April 2018 unter anderem in Wolfenbüttel begangen haben soll. Wie das Gericht in einer Presseankündigung mitteilt, werden dem Angeklagten insgesamt 115 Fälle vorgeworfen.


Der Angeklagte soll Waren aus dem Technikbereich (insbesondere Router, sowie Telekommunikations- und Internetanschlusszubehör) bei eBay-Kleinanzeigen oder anderen Verkaufsplattformen zum Kauf angeboten haben. Er habe sich von den Kunden den Kaufpreis auf sein Konto überweisen lassen ohne die gekaufte Ware zu versenden. Außerdem soll der Angeklagte in vielen Fällen bei der Telekom Internet- und Telefonzubehör wie Router, Speedphones etc. im Wert von mehreren Tausend Euro bestellt haben, in der Absicht, diese Ware nicht zu bezahlen. Die bestellten Waren seien auch an den Angeklagten ausgeliefert worden. Durch die Angebote und Bestellungen habe der Mann einen Gesamtwert in Höhe von zirka 54.000 Euro erlangt.

Auch das Jobcenter wurde betrogen


Dem 39-Jährigen wird außerdem Sozialbetrug vorgeworfen. Gemeinsam mit einer gesondert verfolgten Frau habe er eine Bedarfsgemeinschaft gebildet und im Zuge dessen hätten beide Personen in dem Zeitraum von August 2015 bis Januar 2018 unberechtigter Weise ungekürzt Sozialleistungen bezogen. Entgegen ihrer Verpflichtung hätten sie dem Jobcenter Wolfenbüttel die Einkünfte aus den eBay-Verkäufen des Angeklagten nicht mitgeteilt. Für den gesamten Zeitraum sei dem Jobcenter ein Schaden in Höhe von etwa 22.000 Euro entstanden.

Fortsetzungstermine sind für den 3., 11. und 15. März angesetzt.


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