Bewohner aus dem Schlaf gerissen: Teile des Dachs fielen von Fachwerkhaus

Auch die Drehleiter war im Einsatz - und das nicht ohne Probleme.

Die Drehleiter hatte kaum Platz in der engen Straße.
Die Drehleiter hatte kaum Platz in der engen Straße. Foto: Stadtfeuerwehr-Presseteam/Michael Hoppmann

Wolfenbüttel. Am heutigen Freitagmorgen, um etwa 5:10 Uhr, löste die Leitstelle Alarm für die Feuerwehr in Wolfenbüttel aus. In der Neuen Straße waren die Bewohner eines Fachwerkhauses von einem lauten Scheppern aus dem Schlaf gerissen worden. Vom Dach des Hauses hatten sich mehrere Bauteile gelöst und waren herabgefallen. Aus Sorge, dass das komplette Dach einstürzen würde, alarmierten sie die Feuerwehr. Das berichtet die Stadtfeuerwehr Wolfenbüttel in einer Pressemitteilung.


Als erstes war der Brandmeister vom Dienst Kai Strömel vor Ort. Er erkundete den Vorfall und entschied sich dann, die Drehleiter einzusetzen, um den Schaden genauer begutachten zu können. Auf der „Rosengasse“ bot sich gerade so viel Platz, um das große Fahrzeug in Stellung bringen zu können. Zusätzlich machte sich ein Trupp auf den Weg durch das verwinkelte Altstadthaus. um von innen das Dach in Augenschein zu nehmen.

Fachfirma soll "Dachschaden" beheben


Eine größere Gefahr für die Hausbewohner konnte schnell ausgeschlossen werden. Es war lediglich Dämmmaterial, welches bei diesem alten Haus noch aus Lehm, Putz und anderen Dingen besteht, unter dem Dach hervorgerutscht und auf dem Hof gelandet. Die Feuerwehr sperrte deshalb den betroffenen Bereich ab und übergab die Einsatzstelle an die Bewohner. Diese werden eine Fachfirma beauftragen um den „Dachschaden“ schnellstmöglich beheben zu lassen.


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