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BIBS fürchten Ausweitung von Touristikflügen


Der Flughafen in Braunschweig. Foto: Archiv
Der Flughafen in Braunschweig. Foto: Archiv Foto: Sina Rühland

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15.10.2016

Braunschweig. Die Redaktion erreichte eine Pressemitteilung der BIBS-Fraktion. Diese wird ungekürzt und unkommentiert veröffentlicht.


"Wie schon Anfang 2015 im Rahmen eines Touristikfluges von Braunschweig nach Dubai, erklärt BIBS-Bezirksrätin Tatjana Jenzen anlässlich jüngst verschickter Pressemitteilungen eines Reiseunternehmens und der Flughafengesellschaft:
„Entgegen aller anderslautenden Bekenntnisse sind Touristikflüge hier doch in einem größeren Rahmen möglich. Immer wieder wurde uns erklärt: ‚Touristik, das können und wollen wir auch nicht‘ – aber sieht man die aktuelle Entwicklung mit der Ankündigung von Reiseunternehmen, in Zukunft öfter vom Braunschweiger Flughafen aus touristische Ziele ansteuern zu wollen, dann merkt man schon, wohin die Reise gehen soll. Zudem schließt der Planfeststellungsbeschluss zur Erweiterung des Flughafens Touristik auch gar nicht definitiv aus, sondern ermöglicht rund 300 Flugbewegungen und 45.000 Passagiere pro Jahr!“, so Tatjana Jenzen, die im Bezirksrat Wabe-Schunter-Beberbach sitzt. „Und schließlich muss die Flughafengesellschaft auch versuchen, das mittlerweile bis auf 5 Mio. Euro jährlich angewachsene Defizit irgendwie zu verringern.“, so Jenzen weiter, „Zumal die EU-Kommission beschlossen hat, die staatlichen Beihilfen für Flughäfen in der EU gänzlich zu kappen. Demnach sind für regionale Flughäfen Betriebsbeihilfen nur noch bis 2024 erlaubt. Es bleibt zu prüfen, ob die Fördermittel, die im Rahmen der Flughafenerweiterung für Forschungszwecke gezahlt wurden, durch diese Touristikflüge nicht missbraucht werden.“


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