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Bienroder See - Keine Mittel für große Sprünge



Braunschweig

Bienroder See - Keine Mittel für große Sprünge

von Robert Braumann


Der Bienroder See, Foto: Sina Rühland
Der Bienroder See, Foto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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Braunschweig. In der vergangenen Woche fand er nun endlich statt, der Termin zwischen Stadtbezirksrat und Verwaltung (regionalHeute.de berichtete über das Vorhaben). Die örtlichen Politiker hätten gerne eine Aufwertung des Geländes, mussten aber feststellen, dass sich in naher Zukunft wohl nur wenig tun wird. 

Der Kiesteich stellt für die Stadteile im Norden von Braunschweig ein besonderes Gebiet für die Nah- und Wochenenderholung dar. Sportler und Spaziergänger nutzen das Gebiet regelmäßig. Gerade deshalb müsse das Gebiet mehr gepflegt werden. Seit einiger Zeit verwildere das Areal zunehmend und an der ein oder anderen Stelle bestehe Sanierungsbedarf, um die ursprüngliche Idylle wiederherzustellen, obgleich aus dem See „kein riesiges Freizeitgebiet werden soll, das dem See am Heidberg gleichkommt“, betonte Bezirksbürgermeister Gerhard Stülten in der Vergangenheit. Dr. Rainer Mühlnickel (GRÜNE) hatte im vergangenen Jahr angemerkt: „Auf dem Gebiet werden eigentlich Übungen der Feuerwehr durchgeführt. Durch die Verwilderung haben es die Einsatzkräfte immer schwerer vor Ort.“

"Ein wenig unbefriedigend"


In der vergangenen Wochen also das Treffen mit der Verwaltung. Die Ergebnisse bezeichnet Mühlnickel im Nachgang als Ernüchternd. Die Stadt habe erklärt, dass man aufgrund der finanziellen Lage keine großen Dinge unternehmen werde. Es habe allerdings das Versprechen gegeben, dass zum Teil die Unterhaltung gewährleistet werden soll. Geplant seien beispielsweise der Rückschnitt von Büschen und Wegen, um der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen und die Errichtung von drei bis fünf Bänken. "Andere Maßnahmen, wie Parkplätze, Zufahrten und Weiteres können nicht abgedeckt werden" hat man uns wissen lassen, so Mühlnickel. Der Grünen-Politiker findet: "Es ist ein wenig unbefriedigend, dass in dem Bereich wenig von der Stadt unternommen wird"


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