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Blindgängerverdacht: Stadt lässt 6.000 Anwohner evakuieren


Wie die Stadt Braunschweig mitteilte, müssen am 11. März rund 6.000 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Foto: Stadt Braunschweig.
Wie die Stadt Braunschweig mitteilte, müssen am 11. März rund 6.000 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Foto: Stadt Braunschweig.

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27.02.2017

Braunschweig. Um einen mutmaßlichen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg zu entschärfen, wird am 11. März bis 12 Uhr ein Gebiet im Umkreis von 1.000 Metern um den Verdachtspunkt im Mascheroder Holz evakuiert. Dies teilte die Stadt Braunschweig auf ihrer Internetseite mit.


Das verdächtige Objekt ist dort im Rahmen von Auswertungen historischer Luftaufnahmen geortet worden, entsprechende Sondierungen haben ergeben, dass dort mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Blindgänger liegt.

Etwa 6.000 Anwohner, die per Wurfsendung über die Einzelheiten der Räumung informiert werden, müssen ihre Wohnungen verlassen. Die Südstadt muss komplett geräumt werden, außerdem sind Teile des südlichen Rautheims und der nördliche Teil von Mascherode betroffen. Eine genaue Auflistung der betroffenen Straßen und Adresse sowie eine Karte ist im Internet unter www.braunschweig.de/bombenfund abrufbar.

6.000 Anwohner können in Sporthalle unterkommen


Nach derzeitiger Einschätzung können die Anwohner ab etwa 15 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Als Ausweichquartier steht ab 9 Uhr die Sporthalle der IGS Heidberg, Stettinstraße 1 zur Verfügung. Die Verkehrs-GmbH stellt im Rahmen der Evakuierung einen kostenlosen Buspendelverkehr zur Verfügung, der die betroffenen Anwohner zum Ausweichquartier bringt. Details dazu wird das Unternehmen noch mitteilen. Wer Hilfe beim Verlassen der Wohnung oder einen Krankentransport zur Sammelunterkunft benötigt, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer (05 31) 19 222 zu melden. Unter der Telefonnummer (05 31) 23 45 678 steht die Feuerwehr für allgemeine Informationen zur Verfügung. Welche Straßen betroffen sind, finden Sie hierin der Auflistung.


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