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Blitzer wird Opfer eines gemeinen Brandanschlags



Peine

Blitzer wird Opfer eines gemeinen Brandanschlags


Mit einem solchen Messgerät, wäre das wohl nicht passiert. Symbolbild. Foto: Thorsten Raedlein
Mit einem solchen Messgerät, wäre das wohl nicht passiert. Symbolbild. Foto: Thorsten Raedlein

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Peine. Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag wurde, wie Henrik Kühn gegenüber der Peiner Allgemeinen Zeitung (PAZ) berichtet, ein Blitzer an der B1 in Brand gesetzt und dadurch vollkommen zerstört.

Doch zum Glück für die ermittelnde Polizei blieb bei dem Brandanschlag auf den Starenkasten die Festplatte, auf der die Fotos der Temposünder gespeichert sind, unbeschadet. Deshalb hoffen die Ermittler nun, dass der Brand von einem zuvor Geblitzten verursacht wurde und man ihn so Identifizieren können.


Laut der PAZ wurde die Anlage durch einen in Brandbeschleuniger getränkten Lappen, der durch das vorher eingeschlagene Schutzglas gestopft und entzündet wurde, in Brand gesetzt.

„Sollte es sich bei dem Täter um einen ertappten Temposünder handeln, er hätte wohl besser das Bußgeld für die Geschwindigkeits-Übertretung in Kauf genommen, als nach dem Blitz mit Feuer zurückzuschlagen“, sagte Kühn in der PAZ. Denn sollte der Täter gefasst werden, wartet eine Schadensersatzforderung von rund 50.000 Euro auf ihn oder sie.

Ganz unauffällig kann das Vorgehen auch nicht gewesen sein, da bei der Höhe, in der der Blitzer hängt, eine Leiter oder mindestens eine sogenannte "Räuberleiter" benötigt.

Die Polizei bittet darum, dass sich mögliche Zeugen bitte bei der Wache in Peine unter der 05171/9990 melden.


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