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Brand im Bildungshaus? Alles nur Übung...


Starke Rauchentwicklung, Vorbereitung der Rettung von zwei Personen aus dem Dachgeschoss über die Drehleiter. Fotos: Feuerwehr Goslar
Starke Rauchentwicklung, Vorbereitung der Rettung von zwei Personen aus dem Dachgeschoss über die Drehleiter. Fotos: Feuerwehr Goslar Foto: privat

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20.05.2018

Goslar. Im Rahmen des Zugdienstes des ersten Zuges der Goslarer Feuerwehr fand am vergangen Mittwoch eine Einsatzübung im Bildungshaus Zeppelin statt. Bei einer Hospitation von Dr. Oliver Junk sammelte der Oberbürgermeister umfangreiche Eindrücke. Das teilt die Feuerwehr Goslar mit.



Mit Alarm fuhren zwei Löschzüge die angenommene Einsatzstelle in der Zeppelinstraße kurz vor 20 Uhr an. Für Goslars Oberbürgermeister einmal die Möglichkeit, unter fast realen Bedingungen die Abläufe genau kennen zu lernen und ein Erlebnis schlechthin.

Eine intensive Rauchentwicklung ließ die Einsatzkräfte nichts Gutes erahnen. Aus dem Dachgeschoss des Bildungshauses an der Zeppelinstraße drang Rauch. Die Lage sah einen Kellerbrand vor. Durch angenommene Baumaßnahmen waren mehrere Türen nicht geschlossen. So konnte der „Brandrauch“ ungehindert bis in das Dachgeschoss vordringen. Dort waren zwei Personen vermisst. Eine weitere Person sollte sich im Keller aufhalten.

Hospitant Oliver Junk verstärkt den Trupp


Über die Drehleiter erfolgte die sofort eingesetzte Menschenrettung. Zwei mutige Statisten machten sich am Giebelfenster bemerkbar. Derweil drang ein weiterer Trupp in den Keller des Gebäudes vor. Den Trupp verstärkte Hospitant Oliver Junk. Zu dritt erreichten die Einsatzkräfte den Heizungsraum, in dem das Feuer zuvor ausgebrochen sein sollte.

Die dritte Person war schnell gefunden. Mit wenigen Handgriffen konnte der 75 Kilo schwere Dummy auf das Rettungstuch gelagert werden. Durch den schmalen Kellergang trat der Trupp den Rückweg an. Eine sehr schweißtreibende Rettung. Vor dem Gebäude versorgten Helfer des Deutschen Roten Kreuzes die drei Verletzten.


Rettung im Heizungskeller. Foto: privat



Vom Frankenberger Teich bauten Einsatzkräfte eine Wasserförderleitung zum Bildungshaus Zeppelin auf. Zugführer Michael Gerbert und Ortsbrandmeister Olaf Laue resümierten einen positiven Übungsverlauf. Für den Leiter des Zeppelinhauses Torsten Daseking hat die Übung viele wichtige Erkenntnisse über die Arbeit der Feuerwehr gezeigt. So war es für Herrn Daseking ein großes Anliegen eine Übung in der Bildungseinrichtung durchzuführen.

Die Ausarbeitung der Übung lag neben Zugführer Gerbert in den Händen von Kenneth Klapproth und Michael Schreyer. Für Hospitant Junk, Goslars Oberbürgermeister, selbst war es auch ein sehr eindrucksvolles Erlebnis. Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte der Goslarer Feuerwehr und fünf Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes in die Übung involviert.


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