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Braunschweig-Kampagne "Ist schön. Wird schön." startet



Braunschweig

Braunschweig-Kampagne "Ist schön. Wird schön." startet

von Anke Donner


Jan Tangerding, Heinz-Georg Leuer und Gerold Leppa stellten am Dienstag die Citykampagne "Ist schön. Wird schön." vor. Foto: Anke Donner
Jan Tangerding, Heinz-Georg Leuer und Gerold Leppa stellten am Dienstag die Citykampagne "Ist schön. Wird schön." vor. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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Braunschweig. Von April bis Oktober führt die Braunschweig Stadtmarketing GmbH zusammen mit dem Bau- und Umweltdezernat sowie dem Arbeitsausschuss Innenstadt die Citykampagne "Ist schön. Wird schön." durch. Der Inhalt der Kampagne wurde am Dienstag im Rathaus vorgestellt.



Gerold Leppa (Geschäftsführer der Braunschweig Stadtmarketing GmbH), Heinz-Georg Leuer (Stadtbaurat der Stadt Braunschweig) und Jan Tangerding (stellv. Vorstandsvorsitzender des AAI) gaben einen Einblick in die Kampagne und stellten Veränderungen sowie künftige Aktivitäten vor, die das Bild der Innenstadt prägen. Dabei betonte Leppa, dass eine stetige Weiterentwicklung der Innenstadt auch weiterhin das Ziel sei.

Im Fokus der Kampagne stehen die baulichen Entwicklungen der Innenstadt der letzten Jahre, aber auch zukünftige Planungen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität. Unterschiedliche Kommunikationsmaßnahmen sowie Veranstaltungen und Aktionen sollen die Veränderung in der Innenstadt hervorheben.


In den letzten Jahren habe sich die Stadtstädtebaulich umfangreich verändert. Mit der Fassaden-Rekonstruktion des Schlosses und der Ansiedlung der Schloss-Arkaden waren eine Reihe von großen und kleinen Baumaßnahmen von weiteren städtischen und privaten Investitionen verbunden, die die Attraktivität und die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt gesteigert haben.

Mit der Entwicklung am Ball bleiben


Gerold Leppa freut sich: "Die Kampagne "Ist schön. Wird schön" soll zeigen, wie diemehr als zehn Jahren bestehende konstruktive Zusammenarbeit des Stadtmarketings, der Stadtverwaltung und des AAI die Braunschweiger Innenstadt verändert hat. Zudem richtesich die Kampagne an die in Braunschweig ansässigen Unternehmen und Institutionen und soll zeigen, dass ihr Engagement und die Unterstützung der bisherigen und zukünftigen Arbeit der Partner wichtig für die Entwicklung der Innenstadt ist.


Herzstück der Kampagne ist die Website www. braunschweig.de/schön. Dort sind Hintergrundinformation sowie Vorher-Nachher-Darstellungen zu den bisher eingesetzten und geplanten Veränderung zu finden. Darüber hinaus bereitet die Braunschweig Stadtmarketing GmbH Veranstaltungen und Pop-Up-Aktionen vor, die insbesondere die Aufenthaltsqualität, aber auch die Attraktivität der Braunschweiger Innenstadt verdeutlichen. Begleitende Presse- und Social Media-Arbeit bringt den Braunschweiger Bürgerinnen und Bürgern sowie den Regionalgästen die positive Entwicklung der Innenstadt näher. So solle es es neben einem Fotowettbewerb auch eine öffentliche Stadtführung geben, die zu ausgewählten Orten der Kampagne führt.

Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer hob die gesteigerte Aufenthaltsqualität in der Innstadt hervor. "Die große Veränderungen von einzelnen Plätzen, Straßenzügen und Gebäuden ist, verglichen mit alten Aufnahmen sehr deutlich zu erkennen. Die Orte gewinnen durch die Umgestaltung stark an Aufenthaltsqualität und wir freuen uns, dass die Braunschweiger, aber auch die Gäste sich sehr gern dort aufhalten."

Ein Beispiel für einebereits umgesetzte Maßnahme zur Steigerung der Attraktivität seider Bankplatz, mit der größten innerstädtischen Sitzlandschaft in Braunschweig. Mehrere geschwungene Sitzbänke, Bauminseln und Beete sind neu platziert, sodass der Platz nun mit der anliegenden Gastronomie in der Freiluftsaison zum Verweilen einlädt. Weiter können die Passanten auch seit 2016 das öffentliche W-LAN in der Innenstadt kostenlos nutzen. Leppa verwies darauf, dass zukünftig der Zugang zu mobilem Internet eine immer größere Rolle einnehmen wird.

Arbeiten sollen weitergehen


Dass die Arbeiten auch in den nächsten Jahren weitergehen, zeigt einBlick auf die Umgestaltung des Ägidienmarktes, bei dem eine fußläufige Verbindung über die Stobenstraße die westliche Innenstadt und Magniviertel verbinden soll. Beleuchtete Sitzkuben, die stufenartig angeordnet werden, sollen eine optische Verbindung zwischen Ägidienmarkt und Ägidienkirchplatz schaffen. Die gesamte Neugestaltung soll so mehr Raum für die Außenattraktivität bieten.

Seit 2005 unterstützt der AAI die Maßnahmen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität. Dazu gehören die in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing umgesetzten Marketingaktivitäten, wie beispielsweise erlebnisreiche Veranstaltung oder Cityservice-Angebot vor Ort. Jan Tangerding erklärt dazu: "Eine höhe Aufenthaltsqualität spielt eine entscheidende Rolle für die Attraktivität einer Innenstadt und damit für die Frequenz. Aus diesem Grund möchten wir auch in den kommen Jahren gerne dazu beitragen, die Attraktivität weiter zu steigern."


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