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0:4-Niederlage: Eintracht vergeigt Heimauftakt



0:4-Niederlage: Eintracht vergeigt Heimauftakt

Gegen den Aufsteiger Victoria Berlin geht Eintracht Braunschweig vor heimischen Publikum 0:4 unter. Die Fans machten ihrem Ärger mit Pfiffen Luft.

Archivbild.
Archivbild. Foto: Rudolf Karliczek

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Braunschweig. Eintracht Braunschweig verliert sein erstes Heimspiel der Saison mit 0:4 gegen Aufsteiger Viktoria Berlin. Gegen motiviert aufspielende Berliner hatten die Braunschweiger wenig entgegenzusetzen. Damit steht der Zweitliga-Absteiger nach dem zweiten Spieltag auf Platz 17. Aufsteiger Victoria Berlin dagegen springt auf den 2. Tabellenplatz. Die Fans machten ihrem Ärger im Stadion Luft.



Der Schock kam bereits in der Anfangsphase über Eintracht Braunschweig: Bereits nach fünf Minuten gingen die Gäste aus der Hauptstadt per Kopfball von Tolcay Cigerci in Führung. Eintracht versuchte sich zwar gegen die Niederlage zu stemmen und brachte das Spiel zwischenzeitlich auf Augenhöhe, wirklich zwingend wurden die Löwen bis auf eine Kopfballchance von Luc Ihorst aber nicht. In der 31. Minute bewies Viktoria dagegen seine Kaltschnäuzigkeit: Nach einem Ballverlust konterten die Berliner perplexe Löwen eiskalt aus. Enes Küc hatte das Auge für Tolcay Cigerci, der Jasmin Fejzic in der 31. Minute zum zweiten Mal überwand. Mit 0:2 gingen die Mannschaften in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit änderte sich die Lage nicht: Zwar kam Braunschweig mit Schwung aus der Kabine, eine Chance von Proschwitz nach Flanke von Kobylanski blieb ebenso ungenutzt, wie ein Freistoß aus guter Position, auch von Kobylanski. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits erste Pfiffe von den Rängen im Eintracht-Stadion zu hören. Die wacklige Defensive der Löwen ließ Berlin indes nicht ungenutzt: In der 64. erhöhte Lucas Falcao auf 0:3, nachdem ihm der Ball nach einiger Unordnung in die Füße gespielt wurde. Wenig später netzte Lucas Pinckert völlig alleingelassen zum 0:4 Endstand ein. Vor allem in der Defensive hat Zweitligaabsteiger Eintracht Braunschweig wohl noch einige Arbeit vor sich, wenn die Aufstiegsambitionen realistisch bleiben sollen.


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