Braunschweig. Das Städtische Klinikum Braunschweig befindet sich derzeit in einer zukunftsweisenden Bauphase. Der Gebäudeteil Süd, der zentraler Bestandteil der Zentralklinik werden wird, soll künftig nicht nur hochmoderne medizinische Zentren beherbergen, sondern auch den neuen Haupteingang des Klinikums bilden.
Das Land Niedersachsen unterstützt den Ausbau seit längerer Zeit finanziell - aus dem Investitionsprogramm 2025 für das Projekt „Betriebsstellenzusammenführung: 3 auf 2 Standorte”. Im Rahmen dieses Umbaus besuchte nun Dr. Andreas Philippi, Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Niedersachsen, das skbs. “Immer wenn ich das Klinikum Braunschweig besuche, sehe ich den Fortschritt, der hier am Standort der neuen Zentralklinik stattfindet”, erklärte Philippi. “Heute bin ich hier, um einen weiteren Fördermittelbescheid zu übergeben, der zusätzliche Finanzmittel in Höhe von 15 Millionen Euro zusichert. Auch in schwierigen Zeiten wird mein Ministerium – wie auch schon in der Vergangenheit – das Klinikum Braunschweig auf seinem Weg zur Zentralklinik verlässlich begleiten.”
Investitionen ebnen auch den Weg zur Einhäusigkeit
Auch Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum betonte die Wichtigkeit der Gelder für den Standort Braunschweig: „Das Städtische Klinikum Braunschweig ist das größte kommunale Klinikum Niedersachsens und Maximalversorger auf hohem medizinischem Niveau für rund 1,4 Millionen Menschen. Die erneute Förderung stärkt die Zukunftsfähigkeit unseres Hauses”, freute sich Kornblum. “Die aktuelle Struktur des Klinikums mit zwei von ursprünglich fünf Standorten funktioniert im Versorgungsalltag verlässlich und ist als Zwischenschritt auf dem Weg zur Einhäusigkeit angelegt. Deshalb ist es wichtig, dass die Standortdiskussion im Rahmen der Krankenhausreform mit Augenmaß geführt wird.“
Der Geschäftsführer des skbs, Sascha Altendorf, ordnet den finanziellen Zuschuss ein: “Mit dieser Förderung errichten wir hier am Standort nicht nur einfach neue Gebäude. Die bauliche Erneuerung ist zwar zwingend notwendig, doch es geht um wesentlich mehr – mit den neuen Gebäuden schaffen wir die Grundlage für zukunftsorientierte, effiziente und wirtschaftlich tragfähige medizinische Prozesse ”. Altendorf betont: “Für das skbs entsteht dadurch eine Jahrhundertchance – und diese gilt es entschlossen zu nutzen.”
Der Ausbau des Gebäudeteils Süd liegt aktuell nicht nur im Zeitplan, sondern etwas davor. “Die Erdarbeiten sind abgeschlossen, das Untergeschoss wird aktuell errichtet. In wenigen Monaten wird die Decke der Eingangsebene vollständig fertiggestellt sein. Im Herbst 2027 wird das gesamte achtgeschossige Gebäude einschließlich Fassade vollständig sichtbar sein”, berichtet Friedrich Prem, der für die Errichtung der Zentralklinik verantwortlich ist.

