Braunschweig. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der TU Braunschweig begrüßt das "Handlungskonzept für bezahlbares Wohnen“, welches am 28. März vom Rat der Stadt verabschiedet wurde. Seine Stellungnahme lautet wie folgt:
Nicht nur für Studierende ist es weiterhin schwer, Wohnraum in Braunschweig zu finden. Auch andere Menschen mit finanziell geringen Mitteln und aus sozial benachteiligten Kreisen, sind damit immer wieder konfrontiert. Es ist wichtig, dass die Stadt einen klaren Weg vorgibt, wie in den nächsten Jahren mit dieser Problematik umgegangen werden soll. Zudem ist es wichtig, dass die verschiedenen Interessengruppen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern das Wohl der gesamten Bevölkerung bedacht wird.
Sozialer Wohnungsbau darf nicht aufgrund wirtschaftlicher Interessen nach hinten gestellt werden und wird in den nächsten Jahren weiterhin an Notwendigkeit gewinnen. Hierzu AStA-Mitglied Marc Jäger: „Ein Recht auf Stadt sollte ermöglichen, dass Menschen die hier leben und diejenigen, die noch hierher kommen, einen guten Zugang zu den Infrastrukturen erhalten. Ums das zu gewährleisten, finden wir die Unterstützung des Landes wichtig. Gerade jetzt können die Weichen gestellt werden, für eine soziale Stadt.“ Ergänzend dazu Maximilian Hahn, ebenfalls vom AStA der TU: „Seit Jahren versuchen wir über das Referat für Wohnungsnot unseren Teil dazu beizutragen, zumindest für Studierende die Situation zu entspannen. Dies kann aber nur eine Notlösung bleiben.“ Das Thema „Wohnraum“ wird auch den Hauptbestandteil der Arbeit des AStA im Rahmen der Demonstration und des Festes zum 1. Mai ausmachen.
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