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Baustart am neuen "Quartier Berliner Straße"


Am ehemaligen Praktiker Gelände rollen ab heute die Baufahrzeuge.

Symbolbild: pixabay
Am ehemaligen Praktiker Gelände rollen ab heute die Baufahrzeuge. Symbolbild: pixabay Foto: pixabay

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09.09.2019

Braunschweig. Heute beginnen die Arbeiten am neuen Wohnquartier an der Berliner Straße. Dies berichtet die Kappe Projektentwicklung GmbH in einer Pressemitteilung. In dem Quartier sollen neben über 350 Wohnungen auch 4.000 Quadratmeter Bürofläche und Parkhäuser entstehen.


Mit dem Bau der ersten Wohngebäude und des Quartiersparkhauses beginnen heute die Arbeiten am "Quartier Berliner Straße" auf dem ehemaligen Praktiker-Gelände an der Berliner Straße. Projektentwickler und Initiator ist die KAPPE Projektentwicklung GmbH, die das rund 20.000 m2 große Areal des ehemaligen „Praktiker“-Baumarktes für unterschiedlichste Wohnformen konzipiert habe und in eigener Verantwortung realisiere. In den drei Gebäudekomplexen, die zunächstgebaut werden, entstündenrund 100 Wohnungen in verschiedenen Größen, 27 davon seien als Sozialwohnungen vorgesehen, wie die Kappe GmbH erklärt. Im Erdgeschoss eines der Häuser, das sich direkt an der Berliner Straße befände,seieine Gewerbefläche mit rund 730 m2 für einen Denn‘s-Biomarkt vorgesehen. Ein langjähriger Mietvertrag mit dem Betreibersei bereits unterzeichnet. Insgesamt würden in dem Quartier innerhalb der nächsten Monate bis zu 190 Mikro-Apartments und 48 Mehrzimmer-Wohnungen gebaut. Darüber hinaus entstünde ein Boardinghouse mit 128 Serviced Apartments, ein Bürogebäude mit rund 4.000 m² Nutzfläche, weitere Gewerbeflächen sowie ein Quartiersparkhaus mit 322 Stellplätzen. Insgesamt beliefen sich die Investitionen auf 78 Millionen Euro. Damitsei auf dem ehemaligen Gelände des „Praktiker“-Baumarktes in großem Umfang neuer Wohnraum für unterschiedliche Nutzungen und Einkommensklassen geschaffen:Wir planen mit einer Gesamtfertigstellung des Quartiers bis Mitte 2021. Dabei entstehen insgesamt 238 klassische Mietwohnungen, die vorrangig an institutionelle Anleger veräußert werden. Aber auch ein Verkauf einzelner Wohnungen eines Hauses im Quartier ist angedacht. Alle Wohnungen sind optimiert konzipiert und verfügen über kompakte, praktikable Grundrisse zwischen 22 und 96 m². Wichtig ist uns, eine hohe Wohnqualität zu bieten, die auch für mittlere und niedrige Einkommen erschwinglich ist. Außerdem werden wir einen Anteil von 20 % an preisgebundenem Wohnraum schaffen.“, erläutert Geschäftsführer Henrik Kappe in der Pressemitteilung.

Wohnungen 2020 bezugsfertig


Das am östlichen Ringgebiet gelegene Quartier soll bereitsbis zum Ende des Jahres 2020 bezugsfertig sein. „Wir setzen auf eine vielfältige Nutzungsstruktur, damit ein lebendiges Stadtviertel wächst, in dem ganz unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt werden: lebenswerter Wohnraum für Singles, Auszubildende, Senioren, Studierende, Familien und Geschäftsleute“, so Kappe weiter. Das Quartier werde mit seinem Nutzungsmix aus Wohnungen,einem SupermarktundArbeitsplätzeneine für eine hohe Lebensqualität sorgen, erklärt die Kappe. Weiterhin seien Grünanlagen und Universität fußläufig zu erreichen. Auch der öffentliche Nahverkehr sei in direkter Nähe. Neben dem klassischen Mietwohnungsneubau realisiere KAPPE Projektentwicklung ein sogenanntes Serviced-Apartmenthaus mit 128 Wohneinheiten und Empfangsbereich. In dem Gebäudekomplex würden der Einschätzung der KAPPE GmbH nachvorrangig Geschäftsleute, Pendler, Projektarbeiter, Universitätsmitarbeiter und -gäste wohnen. Die Apartments seien komplett möbliert eingerichtet und sollenso eine Aufenthaltsdauer von zu mehreren Monaten ermöglichen. Darüber hinaus entsteh ein Bürogebäude mit sieben Geschossen und rd. 4.000 m² Nutzfläche. Das Bürohaus soll künftig den Namen OHO! („Otto-Himmel-Office“) tragen und erinnert an den Braunschweiger Fabrikanten Otto Himmel, der sich durch sein soziales Engagement mit dem Bau von Mitarbeiterwohnungen unweit seiner Fabrik einen Namen machte. Für ausreichend Parkmöglichkeiten im Quartier sorge das Quartiersparkhaus mit 322 Pkw-Stellplätzen, die teils auch bereits für E-Mobilität vorgerüstet sind.


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