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Bezirkssportanlage Stöckheim wird nächstes Jahr modernisiert


Ehrenamt als Stütze des Ballsports. Foto: Frank Vollmer
730.000 Euro sind insgesamt für die Aufwertung der Freianlagen vorgesehen, die im kommenden Jahr umgesetzt werden soll. Symbolfoto: Frank Vollmer

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12.09.2019

Braunschweig. Die Bezirkssportanlage Stöckheim soll im kommenden Jahr umgestaltet und modernisiert werden. Das hat der Sportausschuss nach vorheriger Anhörung des Stadtbezirksrates Stöckheim-Leiferde am heutigen Donnerstag beschlossen. Das teilt die Stadt Braunschweig in einer Pressemitteilung mit.


Vorgesehen sind unter anderem der Umbau des bisherigen Tennen-Großspielfelds in ein sandverfülltes Kunstrasenfeld für den Trainings- und Spielbetrieb vor allem im Winterhalbjahr, der Bau eines Beach-Handballfeldes für die Handballabteilung des SV Stöckheim sowie der Bau einer kleinen Stehstufentribüne. 730.000 Euro sind insgesamt für die Aufwertung der Freianlagen vorgesehen, die im kommenden Jahr umgesetzt werden soll.

Die Bezirkssportanlage Stöckheim, genutzt insbesondere vom SV Stöckheim, ist nach jahrzehntelangem Gebrauch in die Jahre gekommen. Die Verwaltung hat 2018 mit dem Verein sowie dem SV Melverode-Heidberg, der die benachbarte Bezirkssportanlage Melverode nutzt, intensive Gespräche über mögliche künftige Sportentwicklungsszenarien in Braunschweigs Süden geführt. Beide Vereine haben um Erhalt und Modernisierung ihrer Anlagen gebeten. Vereinbart wurde, dass beide bezüglich der Nutzung der beiden Anlagen in Zukunft stärker kooperieren, etwa beim neuen Kunstrasengroßspielfeld auf der Stöckheimer Anlage.

Auch der Schulsport soll profitieren


Neben der Stärkung des Sports in Braunschweigs Süden - die Vereine SV Stöckheim und SV Melverode-Heidberg haben zusammen 1.400 Mitglieder – seien die Leichtathletik-Anlagen in Stöckheim auch für den Schulsport der Grundschule wichtig, sagte Erster Stadtrat Christian Geiger als zuständiger Dezernent für den Sport. Darüber hinaus habe die Anlage als Ort von lebendiger Vereinskultur eine wichtige Funktion als ein kommunikatives und sozial verbindendes Zentrum für die Menschen im Stadtteil insgesamt, betonte er.

In den Grundstrukturen bleibt die Anlage erhalten. Weitere geplante Veränderungen sind die Verbesserung der Zuwegung zum Funktionsgebäude und den Spielfeldern, eine Trainingsbeleuchtung für das Naturrasen-Kleinspielfeld, die Anpassung der Weitsprunganlage für den Schulsport, eine Beregnungsanlage für das Rasen-Großspielfeld sowie eine Neuprofilierung dieses Feldes. Das künftige Kunststoffrasen-Großspielfeld soll ausschließlich mit Sand und nicht mit Gummigranulat gefüllt werden. Zudem werden Filtersysteme in die Regenwasserabläufe eingebaut, damit Mikropartikel aus Kunststoff, die durch Abrieb freigesetzt werden könnten, zurückgehalten werden.

Zu Melverode gibt es noch keine konkreten Planungen


Perspektivisch ist auch eine Modernisierung der Gebäude auf der Bezirkssportanlage vorgesehen. Dafür gibt es jedoch noch keine Planung. Was die Anlage in Melverode betrifft, so soll auch diese grundsätzlich erhalten und aufgewertet werden. Dazu gibt es jedoch noch keine konkreten Festlegungen.


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