Braunschweig zeichnete Sportler des Jahres 2025 aus

Am gestrigen Mittwische wurden in Braunschweig wieder die erfolgreichsten Sportler ausgezeichnet.

Symbolfoto.
Symbolfoto. | Foto: Pixabay

Braunschweig. National und international erfolgreiche Einzelsportlerinnen und –sportler sowie Mannschaften aus der gesamten Bandbreite des Sports hat die Stadt Braunschweig am gestrigen Mittwoch bei der Sportlerehrung ausgezeichnet, darunter Welt-, Europa- und deutsche Meister sowie Teilnehmer an den Deaflympics. Außerdem wurde dreimal die Sportmedaille, die höchste städtische Auszeichnung im Bereich des Sports, verliehen.



"Die heute ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler sind Vorbilder für Durchhaltevermögen und Erfolg und stehen gleichzeitig dafür, welche wichtige Rolle unsere Sportvereine in der Gesellschaft spielen. Sie sind Orte, an denen Werte wie Respekt, Fairness, Teamgeist und Zusammenhalt gelebt werden – Werte, die nicht nur im Sport unverzichtbar sind, sondern auch für unser soziales Zusammenleben", sagte Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. "Unsere Sportvereine leisten weit mehr, als sportliche Erfolge zu ermöglichen. Sie sind Begegnungsstätten, in denen Menschen unterschiedlichster Herkunft, Generationen und Lebenswege zusammenkommen. Sie fördern Integration, Inklusion und das soziale Miteinander – und sie zeigen uns, wie wichtig es ist, gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten."

Ehrenpreis vergeben


Erstmals wurde der neue Ehrenpreis von Volkswagen Financial Services (VWFS) für herausragende sportliche Leistungen im Jahr 2025 vergeben. Im Rahmen des VWFS-Sporttalente-Programms erhielt ihn Hermine Krumbein. Sie ist Para-Ruderin aus Braunschweig und hat die Bronze-Medaille bei den Weltmeisterschaften in Shanghai im PR3 Mixed-Vierer errungen.

Die Sportmedaille erhielten


Tina Stöter war lange Zeit in der Geschäftsstelle eines Braunschweiger Vereins sowie als Übungsleiterin tätig. Im September 2011 wechselte sie im Rahmen eines niedersächsischen Projekts zum Stadtsportbund Braunschweig, um von ihr entwickelte Konzepte zur Bewegungserziehung von Kindern umzusetzen. Tina Stöter hat sich insbesondere für Inklusion und Jugendförderung eingesetzt. In verschiedenen Arbeitskreisen engagierte sie sich u. a. für den Schwimmsport und trug dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler Schwimmen lernen.

Jörg Baumbach ist seit 1984 im Vereinsvorstand des TSV Eintracht Völkenrode aktiv, seit der Jahrtausendwende als dessen Vorsitzender. Die Kooperation der Sportvereine aus Völkenrode und Watenbüttel, die ihre Anlagen wechselseitig nutzen und einzelne Sportarten bündeln, ohne dass die Vereine ihre Selbstständigkeit verlieren, war bei der Gründung 2014 in der Stadt Braunschweig beispielgebend. An der Entwicklung und Durchführung dieser Kooperation ist Jörg Baumbach bis heute maßgeblich beteiligt.

Werner Hensel ist seit fast 40 Jahren Mitglied im Braunschweiger MTV, seit 1990 zudem Haupttrainer der Fechtabteilung. Seine hohe Fachkompetenz trug dazu bei, dass der im Fechtsport erfolgreiche MTV seit dem Jahr 2000 das Landesleistungszentrum für Fechten bildet. Neben seiner Tätigkeit als Vorsitzender des Niedersächsischen Fechtverbandes ist Hensel unverändert selbst aktiver Fechter und wurde zuletzt Deutscher Seniorenmeister und mit dem deutschen Team Seniorenweltmeister.