CDU-Ratsfraktion wählt Thorsten Köster erneut zum Vorsitzenden

Köster ist seit August 2018 Vorsitzender der Fraktion. Die neue CDU-Fraktion hat sich bereits konstituiert.

Thorsten Köster (li.) mit Carsten Müller.
Thorsten Köster (li.) mit Carsten Müller. Foto: CDU

Braunschweig. Die erste Ratssitzung in neuer Besetzung findet zwar erst im November statt, die neugewählte CDU-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig hat sich aber bereits konstituiert. Unter der Leitung des Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Carsten Müller wählten die nun zwölf Ratsmitglieder der CDU den 39-jährigen Thorsten Köster erneut zu ihrem Vorsitzenden. Das berichtet der CDU-Kreisverband Braunschweig in einer Pressemitteilung.


„Die Fraktion setzt damit ein klares Zeichen der Stärke in einer nicht sehr einfachen Zeit für die CDU. Ich gratuliere Thorsten Köster sehr herzlich zu seiner Wahl und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm und den anderen Mitgliedern. Unsere Fraktion weist eine gute Mischung von Alt und Jung, Frau und Mann, angestellt und freiberuflich, erfahren und neu auf“, sagt Carsten Müller.

"Ergebnis kein Grund zu großer Freude"


Bei der Kommunalwahl am 12. September hatte die CDU 22,0 Prozent aller Stimmen erreicht. Die neue Fraktion wird offiziell am 1. November mit dem Beginn der neuen Wahlperiode ihre Arbeit aufnehmen. Die konstituierende Ratssitzung ist für den 16. November geplant, bis dahin werden noch zahlreiche Gespräche über die Anzahl und Größe der Ausschüsse sowie deren Aufgabenverteilung mit den anderen Fraktionen anstehen. „Unser Ergebnis ist sicherlich kein Grund zu großer Freude. Es bleibt aber festzuhalten, dass wir in den zurückliegenden Wahlen regelmäßig rund fünf Prozentpunkte unter dem Bundestrend gelegen haben. Am Sonntag waren wir ein bis zwei Punkte über dem momentanen Wert auf Bundesebene“, erläutert Thorsten Köster.

Für Partei und Fraktion gelte es jetzt, Kaspar Haller in der Stichwahl zum Oberbürgermeister, die zeitgleich mit der Bundestagswahl am 26. September stattfindet, mit voller Kraft zu unterstützen. „Das Resultat der Kommunalwahl kann nicht unser Anspruch sein“, so Köster.


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