Dauerbaustelle Bültenweg: Es gibt schlechte Nachrichten

Eigentlich sollte der Verkehr Ende dieses Jahres wieder rollen. Doch daraus wird nichts.

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Von Süden kann der Bültenweg von Anliegern befahren werden.
Von Süden kann der Bültenweg von Anliegern befahren werden. | Foto: Matthias Kettling

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Braunschweig. Seit März vergangenen Jahres ist der Bültenweg in der Braunschweiger Nordstadt eine Dauerbaustelle. In Richtung Süden kann die wichtige Verkehrsachse gar nicht mehr befahren werden. In Richtung Norden ist es Anliegern erlaubt, mit 10 km/h die Straße zu passieren. Die Straßenverhältnisse lassen auch tatsächlich nichts anderes zu. Kein Wunder also, dass Anwohner genervt sind. Und nun gibt es eine schlechte Nachricht.



Ursprünglich hieß es, die Baustelle solle Ende dieses Jahres fertiggestellt und der Verkehr wieder freigegeben werden. Doch bereits im März hatte die Verwaltung gegenüber regionalHeute.de in einem anderen Zusammenhang von einer Fertigstellung des Bültenwegs Anfang 2027 gesprochen. Doch offenbar kann auch dies nicht eingehalten werden, wie die Stadt Braunschweig auf Nachfrage mitteilt.

Mehr als zwei Jahre


"Es ist aktuell mit einer Gesamtfertigstellung im Frühjahr 2027 zu rechnen", teilt Pressesprecher Rainer Keunecke mit. Je nachdem, ob man dies meteorologisch oder kalendarisch auslegt, ist also ein Zeitraum bis Ende Mai oder bis 20. Juni möglich. Mehr als zwei Jahre haben dann die Anwohner mit den Widrigkeiten wie einer fehlenden Bushaltestelle, eingeschränkten Fahrbeziehungen und nicht zuletzt Baulärm und -schmutz leben müssen.

Archivbild vom Juni 2026.
Archivbild vom Juni 2026. Foto: Alexander Dontscheff


Doch wie kommt es zu der Verzögerung von offenbar bis zu einem halben Jahr? Rainer Keunecke hierzu: "Die Arbeiten für die in diesem Bereich sehr tief liegende Kanalisation haben sich deutlich aufwendiger herausgestellt, als vorher absehbar war." Zudem verweist der Stadtsprecher darauf, dass im April ein Teilabschnitt wieder freigegeben worden sei.

Teilabschnitt wieder frei


"Die Arbeiten auf dem nördlichen Abschnitt wurden abgeschlossen, die Einbahnstraßenregelung zwischen HEM-Tankstelle und Lidl-Lebensmittelmarkt aufgehoben. Seither sind die Tankstellen, Supermärkte und Gewerbebetriebe wieder von Norden her mit dem Kraftfahrzeug anfahrbar", so Keunecke. Die Erreichbarkeit von Süden bestehe unverändert fort. Radfahrer würden über Nordstraße, Luftschifferweg und Ringgleis umgeleitet.

Auf die Frage, ob bis zur endgültigen Fertigstellung weitere Teilabschnitte freigegeben werden können, heißt es lediglich: "Durch eine Optimierung der Baufelder wurde und wird versucht, die Verzögerungen so gering wie möglich zu halten."

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