Diese Brücke in Braunschweig wird für etwa zwei Wochen gesperrt

An der Brücke stadtauswärts über den Mittellandkanal auf der Hansestraße sind Reparaturen nötig. Der Verkehr soll über andere Routen fließen.

Die Brücke, die stadtauswärts über den Mittellandkanal führt, wird gesperrt.
Die Brücke, die stadtauswärts über den Mittellandkanal führt, wird gesperrt. | Foto: Matthias Kettling

Braunschweig. Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht wurde sie schon einmal im November gesperrt, jetzt wird die Brücke Hansestraße, die stadtauswärts über den Mittellandkanal führt, in Braunschweig zeitweise für alle Verkehrsteilnehmer dichtgemacht.



Bei einer routinemäßigen Überprüfung der Kanalbrücke waren im November 2025 erhebliche Schäden festgestellt worden, die eine Sperrung der Brücke für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht erforderlich gemacht hatten. Ab Mittwoch, 14. Januar, werden die schadhaften Abhängungen der Stabbögen nun instandgesetzt, teilt die Stadt Braunschweig mit.

Reparatur erfordert Sperrung der Brücke


Da bei den Schweißarbeiten keine Schwingungen auftreten dürfen, muss die Brücke stadtauswärts für die Zeit der Reparatur für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt werden. Dies dauert voraussichtlich bis Ende Januar. Alle für die Autobahn zugelassenen Fahrzeuge können zu den nördlich des Mittellandkanals gelegenen Gewerbegebieten die Alternativstrecke über die A 391, die A 2 und die Abfahrt Hafen nutzen. Für alle anderen Verkehrsteilnehmer stehe eine Ausweichroute über Wenden, Harxbüttel, Lagesbüttel und Schwülper zur Verfügung, erklärt die Stadtverwaltung.

Linienbusse und Einsatzfahrzeuge werden weiterhin per Ampel und Bedarfsschranke über die stadteinwärts führende, zweite Brücke geführt. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, muss die Straßenseite wechseln und ebenfalls die stadteinwärts führende Brücke nutzen.

Die separate Brücke stadteinwärts ist zweispurig, hat aber eine bauartbedingt auf 30 Tonnen begrenzte Tragkraft. Dies begründet die geltende, einspurige Verkehrsführung. Diese Lösung sei ein Kompromiss zwischen den statischen Erfordernissen der Brücken und einer möglichst leistungsfähigen Verkehrsführung.

Eine einspurige, mit einer Ampel gesteuerte abwechselnde Verkehrsführung auf der Brücke für beide Verkehrsrichtungen würde zusammen mit den erforderlichen 70-Meter-Abständen für Lkw erhebliche Staus verursachen. Sie wurde deshalb nicht umgesetzt. Witterungsbedingt kann es zu Verzögerungen im Bauablauf kommen, kündigt die Stadtverwaltung an.

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