Braunschweig. Erst Abriss, dann Neubau: Die Gaußschule am Löwenwall soll einen Erweiterungsbau erhalten. Zunächst soll dafür aber die Sporthalle weichen. Die vorbereitenden Arbeiten dafür starten am kommenden Montag, teilte die Stadtverwaltung Braunschweig jetzt mit.
Das Gymnasium im Magniviertel stellt sich auf eine zahlenmäßig größere Schülerschaft ein. Grund dafür sei die Umstellung von acht- auf neunjährige Gymnasialzeit (G8/G9). Der Erweiterungsbau soll dabei Abhilfe schaffen. Er wird auf dem Gelände der Sporthalle nach deren Abriss errichtet.
Stadt lässt Bäume für den Neubau fällen
In der Woche ab dem 12. Januar sollen vorbereitende Arbeiten starten. Das Baufeld wird freigemacht. Dazu lässt die Stadt einige Bäume fällen: einen Ahorn, vier Robinien sowie acht alleinstehende Bäume. Außerdem seien drei Kastanien von einem Pilz befallen und nicht zu erhalten, teilte die Verwaltung mit. 80 Quadratmeter Sträucher würden ebenfalls beseitigt werden. Für alle gefällten Bäume werden später neue gepflanzt, kündigte die Stadtverwaltung an.
Der Abbruch der Sporthalle ist derweil erst für die Sommerferien vorgesehen. Im folgenden Winter soll der Sportunterricht in der IGS Wendenring stattfinden. Sobald die Sporthalle an der Ackerstraße fertiggestellt ist, soll der Sportunterricht für die Gauß-Schüler dort stattfinden (Schuljahr 2028/29). Auch der Erweiterungsbau des Gymnasiums soll bis zum Schuljahr 2028/29 fertiggestellt sein.

