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Feuerwehrübung in Braunschweig: Wohnung und Keller in Mehrfamilienhaus brennen



Feuerwehrübung: Wohnung und Keller in Mehrfamilienhaus brennen

Bei einer gemeinsamen Übung der Berufsfeuerwehr mit der Ortsfeuerwehr Rüningen wurden zwei Szenarien geübt.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Braunschweig. Bei einer gemeinsamen Übung der Berufsfeuerwehr mit der Ortsfeuerwehr Rüningen am Samstag, wurden zwei Szenarien mit Menschenrettung und Brandbekämpfung in einem Abrissobjekt in der Weststadt geübt. Das berichtet die Feuerwehr in einer Pressemitteilung.



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Als am Samstagvormittag in der Straße "An den Gärtnerhöfen" um die 40 Einsatzkräfte der Feuerwache Süd und der Ortsfeuerwehr Rüningen ausrückten, ging es ausnahmsweise einmal nicht um einen realen Notfall, sondern um die Übung zweier realistisch dargestellter Brandereignisse.



Das waren die Szenarien


Nach Vorbereitungsmaßnahmen startete zunächst um kurz nach 10 Uhr die Übungsleitung das erste Einsatzszenario. In einer Wohnung im zweiten Obergeschoss des Hauses war ein Feuer ausgebrochen und mehrere Menschen waren eingeschlossen. Mittels tragbarer Leitern und durch mehrere Atemschutztrupps wurden die Menschen gerettet und schließlich auch der Brandherd in einem Zimmer gelöscht. Es galt Personen zu beruhigen und einen Rollstuhlfahrer schonend ab schnell in Sicherheit zu bringen.


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Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft folgte das nächste Szenario. In einem Keller brannte Unrat und durch die massive Rauchausbreitung war den Bewohnern des Hauses der Fluchtweg abgeschnitten. Starker Rauch, der durch den Treppenraum, wie durch einen Kamin abzog, behinderte nicht nur die Flucht für die Bewohner, sondern auch die Rettungs- und Angriffsmaßnahmen der Feuerwehr. Als besondere Herausforderung wurde durch die Übungsleitung noch ein Atemschutznotfall eingespielt. Hierbei gilt es rechtzeitig zu erkennen, dass ein Atemschutztrupp fehlt und dieser dann auch schnellstmöglich gerettet werden muss.

Fehler können passieren


Auch wenn es beabsichtigt ist, dass bei Übungen Fehler und Verbesserungsbedarf erkannt werden, so sei das Resümee sowohl bei den Übungsteilnehmern wie auch bei den Übungsbeobachtern sehr positiv gewesen. Die erste Übung sei nahezu optimal gelaufen, während die zweite Übung auch deutlich Verbesserungspotential aufgezeigt habe.


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